So können Sie mitmachen!

Neuwahl der Stadtteilvertretung Turmstraße

Aufruf zur Wahl der Stadtteilvertretung Turmstraße am 12. März 2019 um 19:00 Uhr in der Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1

Machen Sie mit! Kandidieren Sie selbst oder wählen Sie die neue Stadtteilvertretung!

Die transparente und legitimierte Mitwirkung enga­gierter Bewohner­*innen, Eigentümer­*innen und Nutzer­*innen am Sanierungs­prozess erfordert einen institutio­nellen Rahmen – die Bildung einer Stadt­teil­vertretung. Der Stadtteil­vertretung Turm­straße sollten Bewohner*innen, Mieter­*innen, Nutzer­*innen, Eigentümer­*innen und Gewerbe­trei­bende einer mög­lichst breiten Mischung angehören. Auch Vertreter­*innen von Bürger­initiativen, Kirchen­gemeinden und anderen Institu­tionen sind einge­laden, daran mitzu­wirken. Die Bildung der Stadtteil­vertretung dient der Vernetzung der Quartiers­akteur*innen und zugleich der Bündelung von Informa­tionen, Kompe­tenzen und Ressourcen. Die gewählten Sprecher­*innen der Stadtteil­vertretung Turm­straße sind die Ansprech­­part­ner*innen für die Verwaltung und die Beauf­tragten.

Bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Kompetenzen sowie Ihre Fragen und Anliegen zum Stadtteil ein in den direkten Austausch mit den Gebiets­verant­wort­lichen des Bezirks­amtes und den beauftragten Planer*innen.

Wie kandidiere ich?

Kommen Sie am 12. März 2019 um 19:00 Uhr in die Heilandskirche in der Thusnelda-Allee 1. Melden Sie sich mit Handzeichen beim Moderator der Wahlveranstaltung. Dieser wird Sie in der Veranstaltung dem Publikum vorstellen und Sie bitten, auf folgende Fragen kurz zu antworten:

  • Was ist Ihr Vor- und Nachname?
  • Was ist Ihr Gebietsbezug? Wohnen Sie/Arbeiten Sie im Wahlbereich oder engagieren Sie sich hier in welcher Form und wie lange schon?
  • Was sind Ihre Anliegen, die Sie als Stadtteilvertreter*in einbringen und verfolgen wollen?
  • Wofür stehen Sie als Stadtteilvertreter*in?
  • Verfügen Sie über die Zeit, sich mindestens einmal monatlich ehrenamtlich in einer Abendveranstaltung des Stadtteilplenums zu engagieren?

In einer geheimen Wahl werden anschließend die neue Stadt­teil­vertretung vom anwe­senden Publikum gewählt und öffentlich bekanntgegeben. Dabei gilt als gewählt, wer mindestens die Hälfte der ausgezählten Stimmen auf sich vereinigt. Die Obergrenze der Stadt­teil­vertretung liegt bei 25 gewählten Mitgliedern. Aber keine Sorge! Die Erfahrung vergangener Wahlen zeigt, dass alle Kandidat*innen vom Publikum gewählt werden.

Machen Sie mit! Kandidieren Sie selbst oder wählen Sie die neue Stadtteilvertretung!

Wahlaufruf auf www.turmstrasse.de

 

 


Ursprungsartikel vom 7. März 2011 zur Wahlveranstaltung im März 2011

Am 14. März 2011 wird die Stadtteilvertretung des Aktiven Zentrums Turmstraße neu gewählt. Zur Wahl stellen können sich alle, die in Moabit wohnen oder ein Gewerbe betreiben und mindestens 16 Jahre alt sind, egal welcher Staatsangehörigkeit sie angehören. Die wichtigste Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich für das Gebiet des Aktiven Zentrums Turmstraße zu engagieren.

In den nächsten Jahren werden voraussichtlich etwa 8 Mio. Euro Fördermittel in das Umfeld der Turmstraße fließen. Die Stadtteilvertretung ist das Sprachrohr der Bürger/innen. Die bisherigen Mitglieder rufen auf zum Mitmischen, „damit das Geld in unserem Sinne verwendet wird, damit die Planungen unsere Bedürfnisse erfüllen, damit es auch wirklich so wird, wie wir es haben wollen.“ Es geht darum eigene Ideen und Kompetenzen einzubringen.

Wer Fragen hat, kann sich an die Arbeitsgruppe Wahl der Stadtteilvertretung wenden. Telefonisch von 9 bis 21 Uhr  unter der Servicenummer der Stadtteilvertretung 0176 – 6886 4671 oder per mail: stv-turmstrasse-wahl2011@gmx.de. Persönlich ist die Stadtteilvertretung Turmstraße zu sprechen an ihrem Stand auf dem Ökomarkt vor der Heilandskirche am Mittwoch, 9. März von 12 bis 18 Uhr und vor der Arminiusmarkthalle am Samstag, 12. März von 10 bis 14 Uhr.
Kandidat/innen können sich auch beim Projektsteuerer für das Aktive Zentrum Turmstraße, dem Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement KoSP GmbH, per mail melden: wilke@kosp-berlin.de.

Die Stadtteilvertretung trifft sich derzeit an jedem 4. Montag im Monat im Rathaus Tiergarten (Balkonsaal) und wählt sich Sprecher, die an den monatlichen Beratungsrunden mit den zuständigen Mitarbeitern des Bezirks, der Prozesssteuerung, des Geschäftsstraßenmanagements sowie der Redaktion der Zeitung „ecke turmstraße“ teilnehmen.

Die Veranstaltung zur Wahl beginnt um 19.00 Uhr mit einem Fazit zu den bisherigen Aktivitäten, dem Aufruf zur Kandidatur und der kurzen Vorstellung der sich zur Wahl stellenden.

Bereits vorab ab 18.00 Uhr stellt das Büro Latz & Partner vor, wie die Vorschläge aus der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie der Planungswerkstatt mit Anwohnern vom 12. Februar in die Planungen zum Ottopark und dem Westlichen Teil des Kleinen Tiergarten in die Planung aufgenommen worden sind.

Montag, 14. März 2011, Heilandskirche, Thusnelda-Asllee 1
18 Uhr Vorstellung der Pläne zur Umgestaltung Kleiner Tiergarten und Ottopark
19 Uhr Neuwahl der Stadtteilvertretung

Der Händler Michael Schmack aus der Arminiusmarkthalle engagiert sich in der Stadtteilvertretung, lesen Sie den Bericht von Christof Schaffelder aus der Nullnummer von „ecke turmstraße“, Nullnummer, Februar 2011.

Die AG Wahl der (bisherigen) Stadtteilvertretung Turmstraße informiert zum Ergebnis der Neuwahl der Stadtteilvertretung:

Am Abend 14. März 2011 wurde in Moabit in der Heilandskirche (Thusneldaallee) zum zweiten Mal die Stadtteilvertretung Turmstraße gewählt.

Es kandidierten 28 Vertreterinnen und Vertreter und wurden auch bestätigt, die bereit waren, sich zukünftig in die Planungen zur Aufwertung der Turmstraße und ihre Umfeldes aktiv einzubringen. Alle wurden bestätigt. Eine Reihe von Vertreterinnen und Vertretern gehörte bereits der letzten Stadtteilvertretung an. Wer in Moabit wohnt oder ein Gewerbe betreibt und mindestens 16 Jahre ist, konnte sich zur Wahl stellen.

Die konstituierende Sitzung der neuen Stadtteilvertretung wird am 28.03.2011 ab 19 Uhr im Rathaus Tiergarten (Balkonsaal), Mathilde-Jacob-Platz 1, stattfinden. Die Sitzung ist öffentlich.

In den nächsten Jahren wird viel Geld in den Bereich der Turmstraße fließen. Mit dem Bund-Länder-Förderprogramm „Aktive Zentren“ stehen dafür etwa 4,7 Mio. € zur Verfügung. Der Kleine Tiergarten und der Ottopark sollen neu gestaltet werden, die Turmstraße soll wieder attraktiver werden. Das Umfeld der Markthalle soll neu gestaltet werden. Hierbei und in andere Bereiche wird sich die Stadtteilvertretung Turmstraße intensiv einmischen.

Selbstverständlich können interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht zur Wahl gestellt haben, inhaltlich mitarbeiten. Jede und jeder kann sich an den aktuellen Planungen beteiligen und eigene Vorstellungen und Ideen einbringen.

Die Stadtteilvertretung ist dabei ein wichtiges Sprachrohr für die Bürgerinnen und Bürger, ihren Ideen Gewicht zu verleihen. Alle sind aufgefordert, mitzumischen, im Grundsätzlichen und im Detail, damit das Geld auch tatsächlich in ihrem Sinne eingesetzt wird, damit nicht an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei geplant wird und am Ende auch wirklich etwas entsteht, das auch genau so gewollt wird.

Nachtrag:
Genau zwei Jahre später, am 14. März 2013, wurde die Stadtteilvertretung Turmstraße wieder neu gewählt. Die konstituierende Sitzung findet am 25. März um 19 Uhr im BVV-Saal statt. Kommentar vor der Wahl zur „Alibi“-Bürgerbeteiligung von der B.I. SilberahornPLUS.

2015 wird wieder gewählt:

Informationsveranstaltung zur Neuwahl: Montag, 2. März 2015, 19:00 bis 21:00 Uhr in der Heilandskirche.
Bewerbungsbögen liegen aus und können zusätzlich hier herunter geladen werden. Hier ist der Wahlbereich zu finden (das ganze Gebiet, das gelb-beige eingefärbt ist). Einsendeschluss: 19. April per Mail an: ag-wahlen-2015@stv-turmstrasse.de oder in den Briefkasten der StV Turmstraße, Arminius[Zunft]halle, Eingang Bremer Straße. Bei  Fragen bitte bei der AG StV-Wahlen melden.
Die Wahl findet statt am Donnerstag, 28. Mai, 19:00 bis 21:00  in der Heilandskirche.

Hier der Wahlbereich (das ganze eingefärbte Gebiet):

Wahlbereich_2015-600Hier ein Eindruck von Knut Pankrath (März 2015). Und eine Bilanz der Stadtteilvertretung 2013-2015.

Hier ist die ecke turmstraße nr. 3-2015 mit Sonderseiten zur Neuwahl herunterzuladen.

Berliner Woche zur Neuwahl der Stadtteilvertretung. Unter Kommentar Nr. 52 ist das offizielle Wahlergebnis 2015 zu finden.

Protokoll des ersten Treffens und Präsentation des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße bei der Sondersitzung am 11. Juni 2015.

Artikel zur Stadtteilvertretung Turmstraße im MieterEcho (Nr. 375 – Juli 2015)

Seit 27. Juli gilt eine neue Geschäftsordnung.

Am 3. August wurden die Sprecher gewählt und die AGen festgelegt (Pressemitteilung).

Neuwahl 2017:
14 Mitglieder wurden am 30. Mai gewählt:
Thomas Bausch, Frank Bertermann, Frauke Gebert, Kai Philip Giersberg, Sumurud Ezzeldin, Leonie Hanewinkel, Cornelia Kirchesch-Klumpen, Ottilie Klein, Thomas Mayer, Nadia Zoe Plönges, Stephan „Steve“ Rauhut, Charalambos Roussos, Robert Schonk und Karl Schwarz.
Das erste Treffen findet am 12. Juni um 19 Uhr im Balkonsaal des Rathauses Tiergarten am Mathilde-Jacob-Platz 1 statt (Berliner Woche, bestimmt auch bald auf der Webseite des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße und auf der Webseite der Stadtteilvertretung).

Die Sprecherinnen und Sprecher der fünften Stadtteilvertretung sind:
Sumurud Ezzeldin, Nadia Zoe Plönges, Robert Schonk
Gewählte stellvertretende Sprecherinnen und Sprecher sind:
Frank Bertermann, Frauke Gebert

Die Arbeitsgruppen werden in der nächsten Sitzung der StV am 24. Juli 2017 bestimmt.

Nachtrag 2018:
Die 2017 gewählte Stadtteilvertretung hat mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit am 27. August 2018 ihr Auflösung zum 1. November beschlossen. Die Sprecher bleiben noch bis zur Neuwahl, die voraussichtlich im März 2019 stattfinden wird, im Amt. (Bericht „ecke turmstraße“, Nr. 6 okt/nov 2018, Seite 4)

121 Kommentare auf "Neuwahl der Stadtteilvertretung Turmstraße"

  1. 101
    Rané says:

    Lieber Wolf B. Kreher,
    lass es sein. Diese Stadtteilvertretung ist eh ein Filz von Vertretern div. Parteien und Bezirksvereinen. Sinnvoller wäre die Bewerbung als Quartiersrat für Moabit Ost oder West.Da kann man wesentlich mehr erreichen. Dieses Stadtteilgremium gehört in die Mülltonne der so genannten Bürgerbeteiligung, reine Alibifunktion ! Als ehemaliger Quartiersrat von Moabit-Ost bin ich froh, mich nicht mehr mit der Moabiter Filzokratie beschäftigen zu müssen. Und noch eins, hast Du mal was Positives für den Bezirk erreicht, Dank brauchst Du nicht zu erwarten.

  2. 102
    Netzgucker says:

    Die ersten Beschlüsse der Stadtteilvertretung zum Kleinen Tiergarten und Fördermittel des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße für die Jugendverkehrsschule (schon bisschen her):
    https://stv-turmstrasse.de/index.php/2017/10/21/erste-beschluesse-der-stadtteilvertretung-2017/

  3. 103
    A.B. says:

    Zu 102:
    Immerhin: die neue Stadtteilvertretung verewigt sich wenigstens mit achtbaren Beschlüssen.
    Um die Heilandskirche herum wird zur Zeit umgestaltet. Aber anscheinend ist nicht geplant den überflüssigen Stolperrand, irgendwie Bordstein oder so…, am Vorplatz der Heilandskirche, Thusnelda-Allee, Ecke Turmstraße, ein knapper Meter neben der Baumscheibe, zu beseitigen!

  4. 104
    Rudolf Blais says:

    Vorzeitige Auflösung der Stadtteilvertretung AZ Turmstrasse

    Bericht in der Zeitung „die Ecke Turmstrasse“ Ausgabe 6 Okt 2018, Seite 4,
    aus der Internetausgabe in https://www.turmstrasse.de/ts-images/download/181016_ecke_nr6-18-turm_web.pdf

  5. 105
    StV-Beobachter says:

    Siehe 96:

    StV-Beobachter says:
    02.06.2017 um 20:30 Uhr

    Diese 14 Figuren sollen jetzt drei Jahre durchhalten…. Man darf gespannt sein……….

    Tja, so kommts….

    Ich finde, das ganze System ist falsch, Ehrenamtlichkeit wird überfordert und ausgenützt.
    Die StV darf 3.000 Euro für Sachkosten im Jahr ausgeben – mit Genehmigung von oben – in einem oft schwierigen Abstimmungsprozess – mit Einbringung ehrenamtlicher Arbeit natürlich.
    Dafür muss eine Geschäftsordnung verabschiedet werden, ein genaues bürokratisches Procedere eingehalten werden und Protokolle geschrieben werden. Die Bezirksverordneten interessieren sich kaum, oder gar nicht dafür, was die StV so an Beschlüssen verabschiedet, haben keine Zeit usw.
    Deshalb fände ich kein Geld und keine Geschäftsordnung, kein Bürokratie-Gedusel und keine Protokolle wäre besser…

  6. 106
    StV-Beobachter says:

    P.S:

    Die jetzige, quasi aufgelöste StV hatte keinen Cent ausgegeben – sich noch nicht einmal dafür interessiert.
    Bei den vorherigen StVs blieb immer über die Hälfte Geld übrig……………………………….

    Noch etwas: durch den Kleinen Tiergarten, Abschnitt zwischen Querweg Alt-Moabit/Turmstraße und Johanniskirche führte einst ein befestigter Trampelpfad. Die Planer haben andere Wege gelegt, trotz gegenteiliger Bürgermeinung.
    Und jetzt ???
    Der Trampelpfad ist wieder da, 60 cm breit, schön festgetrampelt und wird ganz selbstverständlich benutzt.
    Kann man darüber philosophieren, was alles passieren muss, um natürliche Instinkte abzuwürgen.

  7. 107
    Vilmoskörte says:

    Zu 106: Der „neue“ Trampelpfad ist weniger ein Trampelpfad, sondern eher ein Radweg. Die Radfahrer sind nämlich offensichtlich zu faul, 20 oder 30 Meter „Umweg“ über feste Wege zu fahren. Ist mir vollkommen unverständlich.

  8. 108
    StV-Beobachter says:

    Zu 107:
    Zu faul oder nicht zu faul – der Querweg ist wieder da – und wird benutzt von Fahrradfahrern und Fußgängern.
    Ebenso sind im Mittleren Teil vom Kleinen Tiergarten, zwischen Stromstraße und Heilandskirche, ein gut eineinhalb Meter breiter Trampelpfad auf der einen Seite vom Druchgang zwischen Turmstraße und Alt-Moabit und ein schmalerer Trampelpfad auf der anderen Seite zu bewundern.
    Nee Nee – die Menschheit hat einfach keine Disziplin…

  9. 109
    Vilmoskörte says:

    Es wundert mich, dass auf Moabit Online noch nichts über den „Volkslehrer“ zu lesen ist, der Morgenabend in die Stadtteilvertretung gewählt werden möchte. Kommt alle am 12.3.2018 um 19 Uhr in die Heilandskirche! Keine Nazis in die Stadtteilvertretung!

    https://twitter.com/Moabithilft/status/1104780110488616961

  10. 110
  11. 111
    Moabiter says:

    Es kamen so viele Menschen zur der Veranstaltung, dass über 100 Personen nicht mehr in die Heilandskirche eingelassen wurden. Nach einigen Diskussion wurde deshalb die Durchführung der Wahl schließlich abgesagt.

  12. 112
  13. 113
  14. 114
  15. 115
  16. 116
    Sonja Kreitmair says:

    Gestern abend hat die BVV Mitte das Engagement der Moabiter*innen gewürdigt und eine Entschließung verabschiedet: https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/___tmp/tmp/45081036590568241/590568241/00434241/41-Anlagen/02/3_Version_vom_21_03_2019.pdf

    Auch Stadtrat Ephraim Gothe hat sich bedankt, und er hat angekündogt, dass eine neue Wahl angesetzt wird, vermutlich in der deutlich größeren St. Johannis-Kirche.

    Es ist zu hoffen, dass auch ei dr neuen Wahl die Moabiter*innen gegen rassistische und menschenfindliche Bestrebungen stehen. Und: Dass genügend demokratische Kandidat*innen sich bereit erklären, sich für unseren Bezirk zu engagieren und in der Stadtteilvertretung mitzumachen.

  17. 117
    Jürgen Schwenzel says:

    @Sonja Kreitmair
    Leider ermöglicht das BVV-Informationssystem keine funktionierenden Direktlinks auf Drucksachen in PDF-Form. Daher hier der Link auf die entsprechende Drucksache 1824/V „Bürgerschaftliches Engagement bei der Wahl zur Stadtteilvertretung Turmstraße würdigen“
    https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=9377

  18. 118
    Rudolf Blais says:

    Ende der Winterpause ?

    Bis auf eine Veranstaltung im ZKU scheint die bevorstehende große Demo gegen den Mietenwahnsinn am 6.4.19 um 12.00 ab Alexanderplatz und deren laufende Aktionstage in Moabit noch kein großes Thema zu sein. Bisher ist mir auch noch nicht ein einziges Diskussionsangebot der AZ-Akteure bekannt, da ja die Wahlveranstaltung der StV am 12.3., ohne das nur ein einziges Thema behandelt wurde, nach gut einer halben Stunde abgebrochen worden und die Leute wurden nach Hause geschickt (ich war ja auch da). Bekanntlich startet an diesem Tage auch das Volksbegehren Deutsche Wohnen und Co enteignen. Presseberichte gibt es schon seit Wochen, siehe auch in:

    https://mietenwahnsinn.info/demo-april-2019/pressespiegel

    Schon 250 Organisationen stehen auf der Unterstützerliste und Plakate und Flyer sind schon unübersehbar verteilt.
    Bleibt zu hoffen, dass am Samstag auch viele Moabiter, unübersehbar „Gesicht zeigen“, und dass sich in nächster Zeit auch in Moabit (vgl. anderer Bezirke) mehr bewegt – z.B. auch mit öffentlichen Diskussionsveranstaltungen zu den brisanten Themen im AZ-Gebiet Turmstraße – natürlich ohne Polizeisaalschutz!
    Gutes Wetter ist auch vorhergesagt!
    Siehe auch Links zur genannten Demo auf dieser Internetplattform!

  19. 119

    @118,
    Dein Beitrag hat zwar kaum was mit der Wahl der Stadtteilvertretung zu tun, aber, dass hier in Moabit keine Aktionen zur Mietenwahnsinn-Demo stattfinden ist schlicht falsch. Samstag war der Recherche-Workshop, der bei den Aktionstagen gelistet ist, und dann noch auf dem Leo, Sonntag wurde mit dem Netzwerk #ZusammenfürWohnraum Wedding/Moabit vor der französischen Botschaft gegen Zwangsräumungen protestiert und am Dienstag ist Plakate malen angesagt im Offenen Wohnzimmer, Waldenserstraße 13:
    https://mietenwahnsinn.info/demo-april-2019/aktionskalender/
    Musst Du halt teilweise auf vergangene Veranstaltungen klicken.
    Wahrscheinlich bist Du auch kein Freund von Facebook, aber hier mobilisiert der Runde Tisch gegen Gentrifizierung zum Treffpunkt für Moabiterinnen und Moabiter am 6.4., 12 Uhr Alex, vor TK Maxx, genau Gontardstraße 10. Wir werden uns dann dem Vergesellschaftungsblock anschließen und dort die Weddinger, die sich bereits um 11 Uhr am Leopoldplatz treffen ….
    https://www.facebook.com/mietenalarm

  20. 120
    Moabiterin says:

    Tja, wo bleibt sie denn, die Neuwahl? Am 12. März musste die StV-Wahl wegen der mangelhaften Vorbereitung abgebrochen werden. Versprochen wurde eine Wiederholung noch vor der Sommerpause, also spätestens Mitte Juni. Was ist in den vergangenen sechs Wochen zur Vorbereitung des nächsten Versuchs passiert? Offensichtlich nichts! Die Vorbereitung des letzten Versuchs hat ja schon über ein halbes Jahr gedauert. Es wird mal wieder deutlich, wie unwichtig und lästig dem Bezirk die Wahlen bzw. die Stadtteilvertretung Turmstraße sind. Konsequenzen? Leider keine …

  21. 121
    Rudolf Blais says:

    Zu 120

    In der gestrigen BVV-Sitzung am16.5.19 beantwortete Bezirksstadtrat Ephraim Gothe eine Einwohneranfrage zum Thema AZ Akteure und Stadtteilvertretung. Die verschobene Wahl der StV soll im Monat August 2019 stattfinden.
    Für das Jahr 2019 sind im geamten AZ Gebiet Turmstraße Regiekosten von 2,5 Mio. EUR veranschlagt. Davon entfallen für Büro-, Sachmittel- und Personalkosten der beauftragten Büros wie für die Prozessteuerung KoSP 207.000 EUR, das Geschäftsstraßenmangement die raumplaner 75.000 EUR, die Redaktion der Zeitung die Ecke Turmstraße 48.000 EUR und für Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit 40.000 EUR. Die geplatzte Wahl der Stadtteilvertretung am 12.3.19 wird aus dem Titel „Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit“ finanziert. Viel Geld für die vom Bezirk und Senat beauftragten Büros. Nach 10 Jahren stellt sich die Frage ob die Förderung für das AZ Gebiet Turmstraße noch angemessen ist, da wichtige Fördervorhaben beendet sind.
    In der aktuellen Ausgabe Nr. 2/2019 der Zeitung die Ecke gibt es auf Seite 7 einen Bericht zum Thema „Wahl der Stadtteilvertretung, zweiter Anlauf“, die Unterüberschrift lautet: “Nach den Ereignissen am 12. März müssen Form und Regelwerk der Neuwahl überdacht werden“. Konkrete Schritte und Termine werden (noch) nicht benannt. Siehe https://www.turmstrasse.de/ts-images/aktuelles/ecke_nr2-19-turm_web.pdf
    Wie es genau weitergehen soll, wird derzeit intern beraten. Das Stadtentwicklungsamt und das Büro KoSP als Gebietsbetreuer holten dazu andere Planungsbeteiligte und externe Berater (u.a. Vertreter der letzten STV, QM Moabit West, Polizei und die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus) an einen Tisch, so die Zeitung die Ecke. Zu einem Bürgerdialog wird nicht eingeladen!
    Aus Zeitgründen konnten gestern die Stellungnahmen zur genannten Einwohneranfrage von 6 der 7 BVV Fraktionen nicht mehr vorgetragen werden, der neue BVV Vorsteher hielt es mit der Tagesordnungspunktzeit von 1/2 Stunde besonders genau, und brach die Aussprache der Fraktionen nach der ersten Fraktion (SPD) ab.

Schreibe einen Kommentar

Beachte bitte die Netiquette!