So können Sie mitmachen!

Kicken für den Frieden

Der Allgemeine Sport-Verein Berlin e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem Netzwerk „Abrüsten statt Aufrüsten“ (www.abruesten.jetzt) vom 19.-21. Juli 2019 das Fußball-Friedensturnier „Abrüsten jetzt“ im Poststadion.

Beim Turnier treten 5er Mannschaften aus E-Jugend, G-Jugend, Männer, Frauen gegen­ein­ander an. Die etwa 30 ange­meldeten Teams bestehen aus Betriebs-, Freizeit- und Sport­vereins­mann­schaften aus dem Kiez und der näheren Region. Diese bunte Zusammen­setzung verspricht viele spannende Wettkämpfe!

Zusätzlich ist ein Friedens­festi­val geplant mit einem bunten Rahmen­pro­gramm bestehend aus Live-Musik, einer Tom­bola, bei der jeder Gewinner sein darf, Ess­buden, Bewe­gungs- und Infor­mations­möglich­keiten, Kunst- und kultur­ellen sowie friedens- und gesell­schafts­poli­tischen Bei­trägen. Das Fest richtet sich an Alt und Jung. An verschie­denen Ständen stellen Vereine und Organi­sationen der Friedens­bewegung ihre Arbeit vor und beant­worten Fragen. Mit Hüpfburg, Seifen­blasen­künstlern, Schubkarren­rennen und Kinder­schminken kommen auch die Kleinen auf ihre Kosten. Auf der Bühne am Freitag und Samstag­abend werden unter anderem die „bots“ aus den Nieder­landen, der Singer-Song­writer „Frank Viehweg“ und die Berliner Bands „zwölfhalbe“ und „Wedge“ spielen. Das voll­ständige Programm wird ab dem 16.07.19 auf www.friedensturnier.berlin veröffentlicht.

Warum brauchen wir ein Friedensturnier?
Täglich sehen wir die Auswirkungen von Kriegen und militär­ischer Gewalt in allen Gesell­schaften und das mensch­liche Leid, auch durch die zunehmende Zahl der Geflüch­teten, ist längst nicht mehr bloß eine nationale Ange­legen­heit. Diese Kon­flikte ent­zünden sich zunehmend auch auf Grund sich ver­än­dern­der klima­tischer Bedingungen, die zum Beispiel zu Ressourcen­knappheit (zum Beispiel Wasser­mangel) führen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch bei uns spürbar, mehr Rüstungs­ausgaben werden den Klima­wandel nicht umkehren!

Trotzdem plant die Bundes­regierung, die Rüstungs­ausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirt­schafts­leistung, also des Brutto­inlands­produktes (das wären je nach Bemessungs­grund­lage ca. 72 Milliarden Euro). So wurde es in der NATO vereinbart. Diese Pläne gefährden den sozialen Zusammen­halt unserer Gesell­schaft, denn die Gelder fehlen besonders in Bereichen wie der Bildung, der Gesund­heit, dem öffent­lichen Verkehr, des Sozialen und anderen Gesell­schaft­sbereichen.

Was wollen wir erreichen?
Wir fordern Kooperation statt Konfrontation! Veränderung beginnt im Kleinen, daher ist es unser Ziel die Sportlerinnen und Sportler mit friedens­politischen Forderungen nach „Abrüsten“ zu erreichen, den olympischen Gedanken zu stärken und durch Sport­diplomatie zu einer Welt des Friedens beizutragen. Wir möchten den Gedanken verankern, dass Fußball und Sport nur im Frieden gedeihen können. Das Friedens­turnier soll beitragen, den Friedens­gedanken gesell­schaftlich zu verbreitern und zu verankern. Über Informations­angebote, Dialog und Austausch im Rahmen dieses fried­lichen Wett­kampfs möchten wir Jedem die Möglichkeit bieten, gesell­schafts­poli­tisch und bürger­schaft­lich aktiv zu werden.

Abrüsten anstatt aufzurüsten ist ein wichtiger Schritt hin zu einer fried­licheren Welt. Wir möchten diese Forderung aktiv mit dem Turnier unter­stützten, denn wer kickt, schießt nicht!

 

Programm (Stand 09.07.2019)

Freitag, den 19. Juli
18:00 Eröffnung
18:30 Filmvorführung „Pelé aus Neubrandenburg: Die Story von Souleymane Chérif“ mit anschließender Diskussion mit den Autoren Benjamin Unger und Matthias Hufmann
Ab 19:45 Live-Musik von Gina Pietsch (Berlin), zwölfhalbe (Berlin) und Wedge (Berlin)

Samstag, den 20. Juli
10:00 Fußball-Friedensturnier
Ab 17:00 Live-Musik mit u.a. Laura Korinth (Berlin), bots (Niederlande)

Sonntag, den 21. Juli
10:00 Fußball-Friedensturnier
15:00 Siegerehrung

Änderungen vorbehalten. Das finale Programm und weitere Hinweise findet Ihr ab dem 16.7. auf www.friedensturnier.berlin

 

Gastautorin: Maria Dirks, Friedensturnier.Berlin / Ialana

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