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Ausstellungseröffnung: Can You See Me More Clearly Now? – Remembering Women in Science

25.11.2021 18:00 Uhr
Kurt-Kurt
Lübecker Straße 13, 10559 Berlin

Kurt – Kurt
Kunst und Kontext im Stadtlabor Berlin-Moabit präsentiert die Ausstellung

Can You See Me More Clearly Now? – Remembering Women in Science
eine Videoinstallation von AGOSTO / artist collective

Eröffnung: 25.11.2021 ab 18 Uhr (soft opening)
Ausstellung: 25.11.-19.12.2021,
Sa und So 16 – 19 Uhr und nach Vereinbarung
Finissage / Artist Talk: Sonntag, 19.12.2021
von 16 bis 19 Uhr

Can You See Me More Clearly Now? – Remembering  Women in Science
Lernen Sie fünf Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Teilen der Welt kennen. Jede war eine Pionierin. Jede von ihnen hat sich ihrer Rolle als Frau in einer wissenschaftlichen Disziplin auf andere Weise genähert. Die meisten von ihnen wurden von der Geschichtsschreibung ignoriert, die Erfolge von Frauen oft ausblendet.

Die Krise der Teilhabe von Frauen an der Wissenschaft dauert an. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weniger als 30 % der Wissenschaftler*innen Frauen. Und dennoch werden wir für die Gestaltung der Zukunft von den beispielhaften Leistungen der Vergangenheit inspiriert.

Diese Video-Installation ist ein poetischer Eingriff in die Erinnerungsgeschichte. Sie wendet sich dem wenig Beachteten zu und beleuchtet die Beiträge von Frauen. Sowohl auf inhaltlicher als auch auf technischer Ebene hat sie den Anspruch multiperspektivisch zu sein. In jedem Video wird eine vergessene Wissenschaftlerin durch Live-Malerei, einen über sie verfassten literarischen Text, die menschliche Stimme und Musik „wieder zum Leben erweckt“. Gemeinsam beschwören diese vier Kunstformen das Bild einer Pionierin herauf.

Die Wissenschaftlerinnen:

  • SONJA ASHAUER (1923-1948): die erste Frau in Brasilien, die einen Doktortitel in Physik erwarb.
  • LYNN CONWAY (1938-): eine amerikanische, transsexuelle Computeringenieurin.
  • KATALIN LŐRINCZ (1923-): ungarisch-kanadische Ingenieurin und Überlebende des Holocaust.
  • ANNA MANI (1918-2001): eine indische Meteorologin.
  • KATSUKO SARUHASHI (1920-2007): japanische Geochemikerin, deren Arbeiten über Strahlung im Wasser die Geschichte des Kalten Krieges veränderten.

AGOSTO ist ein in Berlin ansässiges Multimediakollektiv, das sich 2020 im Umfeld der Schaubühne gründete. Seine Mitglieder sind: Katharina Ziemke (Malerei und Video), Ruth Rosenfeld (Schauspiel und Gesang), Joseph Pearson (Geschichtswissenschaft und Texte) und James Helgeson (Musik und Komposition). Dies ist ihre erste Gruppenausstellung, die durch eine großzügige Förderung der Gwaertler Stiftung, Basel, ermöglicht wurde.

Weitere Infos unter: www.agostocollective.org

Seit dem 15.11.2021 sind neue Corona-Regelungen in Kraft getreten, die beim Besuch von Kurt-Kurt beachtet werden müssen:

  • Für den Besuch und die Teilnahme an Veranstaltungen im Projektraum Kurt-Kurt gilt die 2-G-Regel (geimpft & genesen).
  • Beim Einlass müssen ein digital verifizierbarer Nachweis (QR-Code digital oder ausgedruckt) und ein Lichtbildausweis zum Abgleich vorgezeigt werden.
  • Personen unter 18 Jahren sind von der 2-G-Regel ausgenommen. Als Nachweis muss ein negativer tagesaktueller Corona-Test (max. 24 Stunden alt) vorgezeigt werden.
    Für Schüler*innen, die in ihren Schulen regelmäßig getestet werden, gilt der Schüler*innenausweis als Test-Nachweis.
    Kinder unter 6 Jahren sind von der Nachweispflicht ausgenommen.
  • Für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, ist ein Nachweis der Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung und ein negativer PCR-Test (max. 48 Stunden alt) nötig.
  • Besucher*innen sind verpflichtet, in allen Innenräumen eine FFP2-Gesichtsmaske zu tragen.

Kontakt:
Kurt-Kurt
Kunst und Kontext im Stadtlabor Berlin-Moabit
Ein Projekt von Simone Zaugg und Pfelder im Geburtshaus von Kurt Tucholsky
Lübecker Str. 13 | 10559 Berlin | Tel 030-397 46 942 | Mail info@kurt-kurt.de
www.kurt-kurt.de | www.sanspapiers.de

Kurt-Kurt wird gefördert durch die Basisförderung und das Projektstipednium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa