So können Sie mitmachen!

„Schultheiss“ Bebauungsplan liegt (erneut) aus

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan 1-43VE für die Grundstücke der Perleberger Straße 42, Turmstraße 25-26 und Stromstraße 11-17 im Bezirk Mitte, Ortsteil Moabit (Schultheissgelände), liegt in der Zeit vom 16. Mai 2011 bis einschließlich 27. Mai 2011 erneut öffentlich aus.

Im Rahmen dieser erneuten öffentlichen Auslegung findet eine öffentliche Informationsveranstaltung zu den beabsichtigten Änderungen gegenüber der letzten Änderung statt am
Montag, 23. Mai 2011 um 19:30 Uhr,
Rathaus Tiergarten, ehemaliger BVV-Saal (1. Etage) Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin

Die Unterlagen zum Bebauungsplanentwurf  sind während der Auslegungszeit auf der Website des Bezirksamts zur Bauleitplanung verlinkt, bereit stehen dort Presseanzeige (PDF, 0,5 MB), Vorhabenbezogener Bebauungsplan 1-43VE (PDF, 1,8 MB), Begründung 1-43VE (PDF, 0,64 MB) und eine Visualisierung der Projektplanung 1-43VE (PDF, 3,1 MB).

Ausgelegt sind die Unterlagen in Papierform noch bis zum 27. Mai 2011 während der Dienststunden Montag bis Mittwoch von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb der Sprechzeiten beim Bezirksamt Mitte von Berlin, Abt. Stadtentwicklung, Amt für Planen und Genehmigen, Fachbereich Stadtplanung, Müllerstr. 146/147 (Altbau), 13353 Berlin, 1.Etage, Zimmer 169, Telefon 9018- 45873.

Sie können Ihre Stellungnahme zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan 1-43VE (nur zu den Änderungen können Stellungnahmen abgegeben werden) während der oben genannten Auslegungszeit formlos postalisch an die angegebene Adresse oder über dieses Onlineformular des Bezirksamts abgeben.

Am 25. Mai 2011 wird sich der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung erneut mit der Schultheiss-Planung befassen. In dieser Sitzung wird in einem weiteren Tagesordnungspunkt ebenfalls Planungen zum Hertie Gelände vorgestellt werden. Link zu Tagesordnung hier. Der Stadtentwicklungsausschuss findet im Otto-Suhr-Saal, dem BVV-Saal im Neuen Stadthaus, Parochialstraße 3, 10179 Berlin statt. Sitzungsbeginn ist um 17:30 Uhr, jedoch stehen zunächst 2 nicht-öffentliche Punkte auf der Tagesordnung. Geschätzter Beginn der zu den genannten Themen ab ca 18:30 Uhr (siehe Kommentar 84). Hier das Protokoll vom 25.5. im Informationssystem der BVV Mitte, auch das Protokoll vom 22.6.11 und vom 31.8.11.

Der Artikel zur Informationsveranstaltung Schultheiss vom März 2011 mit Links zu Einwendungen von einzelnen Bürgern bei der ersten Offenlegung des B-Plans ist hier zu finden.

Herr Nake hat eine Zusammenstellung erarbeitet über die Änderungen zum B-Plan sowie seine Kritik daran, die hier herunterzuladen ist.

Nachtrag:
Hier ein neuer Artikel, der Beiträge eines Eigentümers aus der Lübecker Straße, von Mietern, Einwändungen von Bürgern, sowie die Stellungnahme der Stadtteilvertretung Turmstraße dokumentiert.

 


Ursprünglicher Artikel vom 07.02.2011

Mitte 2006 beantragte die „Stromstraße 11-17 GmbH & Co. Entwicklungs KG“ der „HLG Projektmanagement“ aus Münster beim Bezirksamtsamt Mitte die Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungs­planes, der die rechtlichen Grundlagen schaffen soll, auf dem Areal der ehemaligen Schultheiss-Brauerei an der Stromstraße zwischen Turm- und Perleberger Straße ein Einkaufszentrum mit ergänzenden Nutzungen zu errichten. Mehrere der alten Gebäude, auch unter Denkmalschutz stehende, sollten hierfür abgerissen werden. Seit Bekanntwerden der Planungen Ende 2006 wurde das Projekt in Politik kontrovers diskutiert. Partner der HLG zur Finanzierung des Vorhabens ist die IKB Bank. Beide haben u.a. auch das Einkaufszentrum am „Tempelhofer Hafen“ betrieben. Die beiden Gesellschaften stellten beim Turmstraßenfest 2007 gemeinsam ihre Pläne für das Schultheiss-Areal erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Als vorgesehene „Ankermieter“ wurden Kaufland und C&A genannt.

Lange wurde zwischen den Projektentwicklern, Bezirksamt und Landesdenkmalamt um den Erhalt bestimmter unter Denkmalschutz stehender Gebäude gestritten, die u.a. wegen eines vorgesehenen Parkhauses abgerissen werden sollte. Durch das ursprüngliche Konzept der HLG würden mehr als 50 Prozent der gewachsenen Strukturen verloren gehen, kritisierten die Denkmalschützer. Schließlich stellte ein weiterer interessierter Investor 2007 vor dem BVV Stadtentwicklungsausschuss eine alternative Planung vor, die weitaus behutsamer mit dem Denkmalschutz umging und auch eine geringere Bebauungsdichte vorsah. Doch mitten in die Vorstellung der Pläne platzte die Nachricht, dass die HLG Projektmanagement ihre Kaufoption genutzt, das Grundstück der ehemaligen Schultheiss-Brauerei gekauft und damit den Konkurrenten ausgebootet hatte. Im April 2008 schließlich fand die sogenannte „frühzeitige Bürgerbeteiligung“ zum Entwurf des Bebauungsplans für das Vorhaben statt.

Im September 2008 einigten sich Denkmalschützer und Bezirk mit der HLG auf einen Kompromiss. Die meisten der Denkmal geschützten Gebäude bleiben erhalten, allerdings soll eins der den Denkmalschützern am Herzen liegenden Gebäude doch abgerissen. Dafür verzichtete die HLG auf die Überdachung der alten Ladestraße. Und ein Teil der vorgesehen Parkplätze wird in eine Tiefgarage unter einem Neubau an der Turmstraße verlagert. Schon für das Frühjahr 2009 hatte HLG Geschäftsführer Christian Diesen den Beginn der Baumaßnahmen angekündigt. Doch in die hochfliegenden Pläne platzte nicht zuletzt die Finanzkrise, denn die IKB Bank war die erste deutsche Bank, die aufgrund der Finanzkrise ins Straucheln geriet. Und so war dann auch lange nichts konkretes mehr über das Vorhaben zu hören, die Auslegung des Bebauungsplans wurde hinausgeschoben, weil der Investor noch keinen neuen realistischen Zeitpunkt für den Beginn der Um- und Neubauvorhaben absehen konnte, erklärte Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe noch im Sommer letzten Jahres.

Doch jetzt ist es soweit: Vom 7.2. bis 7.3.2011 liegt der neue Entwurf des Vorhabenbezogenen Bebau­ungs­planes 1-43VE für die Grundstücke der Perleberger Straße 42, Turmstraße 25-26 und Stromstraße 11-17 im Bezirk Mitte, Ortsteil Moabit (Schultheissgelände) gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich aus. Folgende Unterlagen sind auf den Seiten des Stadtplanungsamts verlinkt:

Presseanzeige

Vorhabenbezogener Bebauungsplan 1-43VE

Projektplan 1-43VE

Begründung 1-43VE

Wer sich dafür interessiert, welche Stellungnahmen zum Vorhaben die „Behördenbeteiligung“ ergeben hat, kann das Dokument, dass im Januar die Bezirksverordneten dazu erhielten, hier herunterladen.

Sie können Ihre Stellungnahme zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan 1-43VE während der oben genannten Auslegungszeit formlos postalisch an die rechts unter Kontakt angegebene Adresse oder über dieses Onlineformular des Bezirksamts Mitte abgeben.

Wer die Unterlagen beim Stadtplanungsamt einsehen und bei Mitarbeitern nachfragen will, kann dies natürlich auch tun. Der B-Plan Entwurf  wird Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung im Bezirksamt Mitte von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Amt für Planen und Genehmigen – Fachbereich Stadtplanung -, Zimmer 169, 1. Etage, Müllerstraße 146/147 (Altbau), 13353 Berlin, Telefon: 9018 45873, bereitgehalten.

Verschiedene bei stadt.plan.moabit bzw. stadt.plan.mitte veröffentlichte Artikel sind hier dokumentiert.

Nachtrag vom 22.2.2011:
Aufgrund der Kritik zur Auslegung des B-Plans nur beim Stadtplanungsamt im Rathaus Wedding hat das Bezirksamt zusätzlich den Plan im Bürgeramt vom Rathaus Tiergarten ausgehangen. Dort ist auch ein extra erstellter A3-Flyer erhältlich, den MoabitOnline hier zum Download bereitstellt.

Nachtrag vom 14.3.2011:
Heute Abend wurde bei der Veranstaltung des Aktiven Stadtzentrums Turmstraße zur Neuwahl der Stadtteilvertretung Turmstraße bekannt gegeben, dass nunmehr am 29. März, 18 Uhr (vormals 19 Uhr) eine Informationsveranstaltung im BVV-Saal des Rathauses Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, zu den Planungen auf dem Schultheiss-Areal stattfinden wird.

Artikel der SPD Alt-Moabit zur B-Planauslegung Schultheiss.

Der Artikel zur Informationsveranstaltung Schultheiss vom März 2011 mit Links zu Einwendungen von einzelnen Bürgern ist hier zu finden.

Stellungnahmen von Bürger/innen aus der Lübecker Straße und von der Stadtteilvertretung Turmstraße vom Mai 2011 sind in dieser Dokumentation zu finden.

Nachtrag vom 15.6.2011:
Am Mittwoch, 22. Juni 2011 steht der Bebauungsplanentwurf für das “Schultheissgelände” auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Sanieren, Bauen und Bebauungspläne (TOP Ö7.2), einen Tag später, am 23. Juni 2011 ist der Plan dann zur Beschlussfassung durch die Bezirksverordnetenversammlung Mitte auf die Tagesordnung der BVV gesetzt (TOP Ö9.5). Dort sind unter dem Link auf die Drucksache 2163/III auch alle Unterlagen zum Bebauungsplan verlinkt, darunter auch der Durchführungsvertrag zum B-Plan (Anlage 9).

Nachtrag vom 15.7.2011:
Die Entscheidung ist auf Herbst vertagt, hier der Artikel in der Berliner Woche vom 29.6.11: Eine Parkebene weniger.

Nachtrag vom 23.9.2011:
Die BVV hat am 15. September dem B-Plan zugestimmt. Artikel in der Berliner Woche vom 21.9.2011.

 

weitere Nachträge:

Artikel in der Berliner Zeitung vom 26.9.2011 und einige Fragen von Knuth Pankrath zu diesem Artikel. Die Immobilien-Zeitung berichtet über Baubeginn im 3. Quartal 2012 und Eröffnung im Herbst 2014. Eine ausführlichere Version dieses Artikels, die auch das Hertie-Gelände mit betrachtet, ist hier zu finden.

Der Tagesspiegel berichtet: im Nov. 2011  Das Schultheiss-Areal darf bebaut werden und im März 2012 unter „100-Millionen-Euro-Projekt“ die neuesten Entscheidungen der BVV und weitere Zeitverzögerung. Geplanter Baubeginn jetzt Frühjahr 2013, statt Herbst 2012, Fertigstellung Ende 2014 geplant. Der Bauantrag muss erst noch gestellt werden. Das Mieterecho hat in seiner Mai-Ausgabe ebenfalls berichtet (auch wenn einzelne im Artikel erwähnten Details nicht mehr stimmen).

Nachtrag vom 22.05.2012:
Nach noch erfolgten Änderungen der Begründung des B-Planes im Rahmen der Rechtsprüfung wurde der Bebauungsplan 1-43VE laut Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 11/2012 vom 19.05.2012, Seite 135 jetzt rechtskräftig festgesetzt.

 

Festgesetzter Bebauungsplan 1-43VE
mit zusätzlichen nachgetragenen Infos zum Durchführungsvertrag

  • Festgelegter Vorhabenbezogener Bebauungsplan 1-43VE vom 8.5.2012, in Kraft getreten am 20.5.2012
  • Durchführungsvertrag vom 7.6.2011 als Anlage 9 der Drucksache 2163/III über Umweg im Informationssystem des Bezirks Mitte downloadbar
  • 1. Ergänzung zum Durchführungsvertrag vom 2.9.2011 als Anlage 10 der Drucksache 2163/III über Umweg im Informationssystem des Bezirks Mitte downloadbar
  • 2. Ergänzung zum Durchführungsvertrag vom 13.9.2013 nach Investorenwechsel und veränderter Planungskonkretisierung ohne Abänderung des B-Plans 1-43VE, als Information an die BVV Mitte im Juni/Juli 2014
 

Bei einer Veranstaltung am 14.05.2012 in der Moabiter Markthalle hatte HLG Geschäftsführer Diesen den Beginn der Baumaßnahme des Schultheiss-Areals für das Frühjahr 2013 angekündigt.

Nachträge 2013:
In der ecke turmstraße von Februar 2013 wird auf Seite 4 berichtet, dass die HLG mittlerweile Geschäftsanteile des Schultheiss-Areals verkauft hat, was möglicherweise zu Umplanungen führen könnte. Außerdem hat der Bezirk ein Gutachten in Auftrag gegeben, welche gewerblichen Nutzungen an der Turmstraße fehlen. Schließlich möchte die MIB AG auf den freien Flächen bei Hertie gegenüber auch neu bauen, hat aber einen Ablehungsbescheid erhalten.
Zu diesem Thema gibt es auch eine Dringlichkeitsanfrage (Drs. 0718/IV)  in der morgigen BVV.

Der neue Investor ist Dr. Harald Huth mit seiner HGHI (High Gain House Investments GmbH), und der neue Name für das Projekt auf dem Schultheiss-Gelände ist “Shoppingquartier Berlin Mitte” (noch mit dem Vermerk “coming soon” versehen).  Danke für die Info, Vilmos (Kommentar Nr. 232)! Im Stadtentwicklungsausschuss am 27. Februar sollen die Pläne (evtl. unter Ausschluss der Öffentlichkeit) vorgestellt werden (s. Kommentar Nr. 231).

Artikel vom 28.1.2013 in der Berliner Woche über die Planänderungen.

Im März 2013 wurde die Kleine Anfrage (0461/IV) „Schultheiss – Was die Bürger wissen wollen“ vom Bezirksamt beantwortet (s. Kommentar Nr. 244 / 245). Fazit (O-Ton): „Einen neuen B-Plan brauchen wir nicht, wir regeln alles im Rahmen des Genehmigungsverfahrens und halten uns an die Gesetzte, teilweise sind wir ja auch gar nicht zuständig!“

Die Berliner Woche stellt fest, es gibt keine neuen Informationen vom Investor, derzeit werde die Bauvoranfrage geprüft.

In der Immobilien-Zeitung wird vom Verkauf an HGHI (s.o.) im Dezember berichtet, es heißt, dass die Pläne der HLG im Wesentlichen bestehen bleiben:  „… Der vorhandene und bereits festgesetzte Bebauungsplan für das Shoppingcenter werde grundsätzlich umgesetzt, teilt HGHI mit. Die Planung für das Einkaufszentrum werde allerding modifiziert, sodass rund 120 Läden mit ca. 30.000 qm Retailfläche entstehen. Die ursprüngliche Planung für das Einkaufszentrum sah 65 Geschäfte auf zusammen 20.000 qm Centerfläche vor. Im Frühjahr oder Sommer 2014 soll der Baubeginn sein.“

Ein weiteres Immobilien-Portal über HGHI und deren Pläne. Dazu ein Kommentar der B.I. Silberahorn.

Nichts genaues weiß man nicht, schreibt die Berliner Woche.

Verkehrsuntersuchung zu Schultheiss (Stand 7.8.13): Textteil und Anlagen.

Wenn mehr klar ist, soll es dann auch eine Informationsveranstaltung für Bürger geben (aber wann? am 12. März 2014), siehe BA-Beschluss aufgrund dieser Drucksache (0850/IV).

Nachtrag vom 5. März 2014
Die Infoveranstaltung über die Planungen wird am 12.03.2014, 18 Uhr in der Heilandskirche, Thusneldaallee 1, stattfinden. Bezirksamt und Investor HGHI laden gemeinsam ein zur Infoveranstaltung, bei der sie das Projekt unter dem Namen „Schultheiss Quartier“ („S.Q.“) vorstellen .

Auf der Website des Investors zum Schultheiss Quartier finden sich einige Informationen: Die Bruttogesamtfläche wird ca 68.500 m2 betragen, mit den Nutzungen Shopping, Gastronomie, Entertainment und Hotel. Die Einzelhandelsfläche umfasst ca. 30.000 m2 mit ca. 120 Shops wie Lebensmittelfachmarkt, Fashion, Accessoires, Telekommunikation, Elektrofachmarkt, Deko, Drogerie und Bücher. Das Hotel soll 300 Betten haben.Eine Tiefgarage im Untergeschoss (Zufahrt von der Turmstraße) ist mit 500 Stellplätzen geplant. Baubeginn für das Projekt soll im Frühjahr 2014 sein.

Auf der Projekt-Website finden sich auch aktuelle Ansichten, Visualisierungen der Planungen, und Etagenpläne.

Bericht in der Abendschau vom 12.3.14 (mit Protest „Wohnen statt Konsumtempel“), in der Berliner Zeitung, der Berliner Morgenpost und im Neuen Deutschland.

Bericht über die Veranstaltung von der B.I. Silberahorn, der insbesondere problematisiert, dass Dr. Hellriegel die Gewerbetreibenden an der Turmstraße eingeladen hat, in das neue Center zu ziehen.

Tagesspiegel-Artikel über die 67 Shopping-Center in Berlin, die bald neu eröffnen, z.B. Huth am Leipziger Platz und am Schluss auch über die Pläne für Moabit: „Nach Ansicht des Handelverbands machen sich die Standorte vor allem untereinander Konkurrenz.“

Stand das Wohnhaus an der Turmstraße wirklich unter Denkmalschutz, wie im Architekturforum behauptet? Das glauben wir nicht.

Bei der Veranstaltung am 31.3.14 zum Zentrenkonzept für die Turmstraße, zu dem die raumplaner und das Bezirksamt eingeladen hatten, hat Rainer Balcerowiak für die Mieterinitiative im Sanierungsgebiet Turmstraße (M.I.S.T.) dieses Statement abgegeben. Bericht über die Veranstaltung in der Berliner Woche. Bericht der AG Wirtschaft der Stadtteilvertretung vom 5.4.2014.

Der gleiche Investor HGHI hat auch die Mall of Berlin gebaut, jetzt Mall of Shame, nachdem rumänischen Bauarbeitern ihr Lohn vorenthalten wurde (Bericht Berlin Street), gibt es eine Online-Petition der FAU.

Informationsbrief des Bezirksamts an Gewerbemieter und Antrag zur Unterstützung/Härteausgleich.

Neue Mieter für das Schultheiss-Quartier (Wirtschaftsmagazin Deal). Anfrage zur Tiefgarageneinfahrt (Kommentar).

Lieblingsorte in Moabit, u. a. das Schultheiss-Areal:

Kein Sozialplan für die jetzigen Mieter von Schultheiss (Berliner Woche).

Bericht der B.I. SilberahornPlus zum Normenkontrollverfahren. Damit ist der Bebauungsplan unwirksam. Wenn die Begründung des Oberverwaltungsgerichts bekannt geworden ist, werden wir erneut berichten.

Nachträge 2015:
Die Berliner Woche schreibt am 5.1.2015 auch noch nichts genaueres zum Urteil. Immobilienzeitung: Baugenehmigung ist da, aber B-Plan gekippt. Auch das Architekturforum diskutiert u.a. über Wohnungsbau.

Tagesspiegel zitiert die Leiterin des Stadtplanungsamtes, sie sähe bisher „keine Auswirkungen“ des Gerichtsentscheids auf das Projekt.  Die Berliner Morgenpost zitiert die Pressesprecherin des Oberverwaltungsgerichts „Beim Aufstellen des Bebauungsplans hat es Abwägungsfehler gegeben“. Sie sagt aber auch: „Das heißt aber nicht, das grundsätzlich nicht gebaut werden darf“. Und auch nochmal die Berliner Woche und der rbb.

Berliner Woche nennt „Ankermieter“, Media Markt, Kaufland und Meininger-Hotel, als ob die neu wären, und nennt als Baubeginn Mai 2015, Eröffnung frühestens Herbst 2016.

Große Anfrage in der BVV vom 18.2.15 (Drs. 1905/IV).

Was aus Berliner Brauereien so geworden ist: Wohnungsbau, Kulturstandorte, Kleingewerbe … (Berliner Zeitung)

Pressemitteilung des Gerichts „Bebauungsplan unwirksam“: Urteile vom 18. Dezember 2014 – OVG 2 A 15.12 und OVG 2 A 3.13.

Da mittlerweile die Urteilsbegründung des OVG gekommen ist, wieder eine mündliche Anfrage zu den Fehlern im B-Plan (Drs. 2005/IV) in der BVV vom 19.3. Die SPD fragt nach der Fassadengestaltung (Drs. 1955/IV).

Berliner Woche zum Urteil des OVG.

Berliner Zeitung berichtet über die Entmietung und den Baubeginn. Ein Gespräch mit Trainer Sebastian Bauer von der Sport-Oase.

Auch der Tagesspiegel berichtet mit Kurzportraits von Radio Gluth Inhaber, Wilhelm Prandzioch, und Lackierermeister Mohammed El-Hazzuuri. Hier heißt es auch: „Mehrere Anwohner klagten daraufhin gegen das Projekt – und bekamen recht: Im Dezember 2014 kippte das Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan. Allerdings hatte das zuständige Bezirksamt einen Tag vor dem Urteil bereits eine Baugenehmigung erteilt – und die gilt zunächst, selbst unter dem alten Bebauungsplan. Nach derzeitigem Stand kann Huth seine kleine Mall also bauen. Gegen die Baugenehmigung liegt zwar der Einspruch eines Nachbarn vor. Über den wird das Bezirksamt aber erst in den nächsten Monaten entscheiden. Solange hat Huth Zeit für sein Projekt.

Charlott Tornow MitVergnügen hat einen schönen Artikel zu Schultheiss geschrieben: „Ihr werdet nie erraten, was in Moabit gebaut werden soll„.

Berliner Woche zur Schließung des Sudhauses (hier wird allerdings Bebauungsplan mit Bauvorbescheid verwechselt). Nur drei Anträge von Gewerbetreibenden für Härtefallausgleich sind bisher beim Bezirk eingegangen.

Bericht über die Veranstaltung in der Urania zu Einkaufcentern in Berlin (Tagesspiegel).

Gutachten von Stadt + Handel: „Potentialanalyse für ergänzenden Einzelhandel im Stadtteilzentrum Berlin-Turmstraße mit besonderer Berücksichtigung der Potentialfläche des ehemaligen Hertie Warenhauses“ (Endbericht 25. März 2013) veröffentlicht von der BI SilberahornPlus im Bericht über die Sitzung der Stadtteilvertretung vom 27.April 2015.

Artikel über die entmieteten Gewerbetreibenden des Schultheiss-Geländes.

Park One wird Parkhausbetreiber (DEAL). MieterEcho über den gekippten B-Plan „Lehrstunde in Sachen Rechtsstaat“ (Nr. 374 – Mai 2015).

Berliner Morgenpost informiert über den Baustart auf dem Schultheiss-Gelände. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 oder Anfang 2018 geplant.

Antwort auf eine Kleine Anfrage (KA 1070/IV). Antwort und Anlage anklicken!

Die Buchstaben „TURM-PALAST“ konnten für das Buchstabenmuseum gerettet werden.

Fassadenwettbewerb hat Max Dudler gewonnen (Berliner Woche).

Nina Apin in der TAZ über Huth, der bei Schultheiss keinen Generalunternehmer einsetzen will.

Abriss des schon lange leerstehenden Wohnhauses für den Neubau:

Berliner Zeitung über das Schultheiss-Quartier und den morgigen Spatenstich (Pressemitteilung Bezirksamt). Auch das Inforadio wird morgen früh berichten.

rbb-online zu den gestohlenen Kupferkesseln vom Sudhaus. Und dazu auch eine Dringlichkeitsanfrage in der BVV Mitte (Drs. 2276/IV).

Artikel in der Berliner Woche zum Spatenstich: ganz unaufgeregt und ohne Erwähnung des Diebstahls der denkmalgeschützten Kessel.

100.000 Euro stehen zur Unterstützung der Gewerbetreibenden für 2015 bereit, bisher sind 9 Anträge auf Härteausgleich gestellt worden, von denen 2 wohl nicht berücksichtigt werden (Berliner Woche).

Wieder Erfolg für rumänische Bauarbeiter der „Mall of Shame“ vor Gericht (Berl. Morgenpost).

Mündliche Anfrage zu den Vereinbarungen zwischen Bezirk und Investor bzgl. der Denkmalschutzauflagen im Innenbereich (Drs. 2591/IV).

Mittlerweile macht Schultheiss auch Werbung auf Facebook – und das Kallasch& hat prima geantwortet.

Seit August 2016 gibt es Anwohnerinfos rund um die Baustelle auf der Schultheiss-Quartier-Webseite. Anscheinend gibt es Beschwerden. Erhöhter Lieferverkehr, erhöhter Lärmpegel, eine regelmäßige Straßenreinigung wird angekündigt.

Bericht in der Berliner Zeitung: Die Baugruben sind ausgehoben, an der Turmstraße wird die 2geschossige Tiefgarage gebaut, das Meininger Hotel soll 250 (nicht 300) Zimmer haben, an der Perleberger 7.000 qm Kaufland, Mall mit 150 Geschäften und – tatsächlich jetzt doch – 140 Wohnungen (über Kaufland), d.h. kleine Apartments evtl. für Studenten. Doch das ist nicht unumstritten, weil Gewerbegebiet, könnte also auch noch ein Hotel oder Hostel werden.

Nachdem die Grundsteinlegung vom Bezirksamt schon mal vor einem Jahr angekündigt wurde, gibt es hier verschiedene Fotos von der Grundsteinlegung Anfang September und auch eine Bericht in der Berliner Woche.

Chancen und Risiken für den Einzelhandel in der Turmstraße (Berliner Woche).

B.I. Silberahorn zum Projekt: HGHI Schultheiss zerstört Turmstraße.

Bezirksamtsbeschluss vom 18.10.16 zu den verschwunden Kupferkesseln und Nachbildungen zur Drs. 2692/IV. Dazu auch ein Artikel der Berliner Woche: „Ein schlechter Scherz“, sagt Frank Bertermann (Bü90/Grüne).

Fußgängerüberweg gesperrt, eine Zumutung (Vilmoskörte), mittlerweile nicht nur der Überweg an der Stromstraße, sondern der gesamte Geh- und Radweg, sowie der Parkstreifen.

7 Bauhelfer, die in der FAU Berlin organisiert sind, haben Klagen gegen die Subunternehmen der „Mall of Berlin“ gewonnen und trotzdem noch keinen Cent der eingeklagten Löhne gesehen. Denn diese haben Insolvenz angemeldet oder sind verschwunden. Da jedoch das Arbeitnehmerentsendegesetz regelt, dass der Auftraggeber für die Zahlung der Löhne haftet, hat jetzt der erste der Bauarbeiter eine Lohnklage gegen die Harald Huth gehörende Leipziger Platz GmbH & Co. KG eingereicht. Der Gütetermin wird am 16.12.2016 vor dem Arbeitsgericht Berlin stattfinden (hier weiterlesen: Info FAU Gewerkschaft und hier die gesammelten Infos zur „Mall of Shame“).

Anfrage zur Gehwegsperrung wegen der Schultheissbaustelle in der BVV (Drs. 0107/V).

Weitere Nachträge zum Schultheiss Quartier jetzt bei dem neuen MoabitOnline-Artikel „Schultheiss: Tiefgarage, Straßenbahn und Schleichweg„.

550 Kommentare auf "„Schultheiss“ Bebauungsplan liegt (erneut) aus"

  1. 301
    vilmoskörte says:

    Es wurde bei der heutigen Veranstaltung mehrfach von Herrn Spallek und dem Vertreter des Investors betont, dass die 20.000 qm nicht überschritten würden. Allein, mir fehlt der Glaube: Seitdem Herr Huth dabei ist, wird überall und immer wieder von 30.000 qm berichtet, und auch auch auf der Homepage des Projektes (http://www.schultheissquartier.de) steht bis heute nichts anderes:

    „Sehr geehrte Damen und Herren, hier trifft modernes Shopping auf eine historische Atmosphäre. Im neuen Schultheiss Quartier verschmelzen die Historie des Standortes und die Moderne einer Vision zu einem neuartigen Komplex auf dem Gelände der ehemaligen traditionsreichen Schultheiss Brauerei. Hier entsteht derzeit eine Shopping- und Erlebniswelt der besonderen Art. Auf mehr als 30.000qm Verkaufsfläche mit rund 120 Shops und Marken wird dieses geschichtsträchtige Areal wieder in neuem Glanz erstrahlen und mit Kraft einer neuen Vision zu einem Zentrum und Knotenpunkt für Mode, Handel und Gastronomie im Stadtteil Berlins Mitte werden.“

    (Hervorhebung von mir)

  2. 302
    vilmoskörte says:

    Ach so: Die Veranstaltung war überaus gut besucht (alle Sitzplätze waren besetzt und viele Leute standen, so dass schätzungsweise 300 Leute dabei waren). Nach der Stärke des Beifalls bei den Wortmeldungen aus dem Publikum zu urteilen, schien es mir doch ganz deutlich, dass eine Mehrheit der Anwesenden (auch wenn der eine oder anderen im Detail sich noch Veränderungen wünscht) doch froh ist, dass hier endlich gebaut wird.

  3. 303
    Susanne Torka says:

    Der Abendschaubericht über Schultheiss von gestern abend:
    http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20140312_1930/Plaene-schultheiss-brauerei-vorgestellt.html

    Dabei fällt auf: Herr Spallek spricht von 20.000 qm „großflächigem“ Einzelhandel, bei der Veranstaltung wurde von maximal 20.000 qm Verkaufsfläche gesprochen. Auf der Webseite von HGHI immer noch 30.000 qm „Retailfläche“ ???

    „Wohnen wäre nicht genehmigungsfähig“ so die Aussage von Dr. Hellriegel, der statt Dr. Harald Huth das Projekt vorstellte, „weil auf der Stromstraße 30.000 KFZ pro Tag fahren. Da sind keine gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse möglich.“ Das ist jetzt kein wörtliches Zitat, sondern sinngemäß. Aber schließlich liegen die meisten Zimmer (insg. 300) des zukünfigen Meiniger-Hotels an der Turmstraße. Klar, man müsste den B-Plan ändern, aber heute werden Wohnungen gebraucht und zwar bezahlbare und nicht noch ein Hotel. Aber wenn es bereits Baurecht gibt, warum sollte ein Investor warten bis der B-Plan geändert wird. Außerdem haben sie ja schon am Hauptbahnhof mit Meininger gebaut.

    Auf der HGHI-Webseite steht auch immer noch Baubeginn Frühjahr 2014 geplant, das ist jetzt aber um 1 Jahr verschoben worden. Dies Jahr wird das Baugenehmigungsverfahren durchgeführt.

  4. 304
    taylan says:

    Ich habe das so verstanden, dass 20 T qm für den Einzelhandel vorgesehen sind und der Rest für das Hotel und die anderen Nutzungen. Mir bleibt aber unklar, wie die Zahl von 52.500 qm zustande kommt.

    Noch etwas: Der Abend hat meines Erachtens verdeutlicht, dass kein „Lager“, also weder die Gegner noch die Befürworter dieses Projekts, jeweils die Mehrheit auf der gestrigen Veranstaltung gestellt hatte.
    Schließlich gehe ich davon aus, dass – unabhängig der vorgetragenen Einwände- das Projekt nun von Bezirksstadtrat Spallek durchgezogen wird und die Öffentlichkeit dann über die abschließenden Pläne informiert werden wird.

  5. 305
    Thomas Koch says:

    Hallo Susanne und Taylan,

    wenn selbst Euch nicht einwandfrei klargeworden ist, wie groß die Flächen für die jeweiligen Nutzungen sind, war die Vermittlung offenbar nicht optimal.

    Ich kann nur empfehlen, noch mal im Ausschuss um Aufklärung zu bitten und dort ggf. Einfluss zu nehmen. Geht es im Moment eigentlich nur noch um die Baugenehmigung, oder ist das B-Planverfahren noch nicht abgeschlossen (im letzteren Fall müsste die BVV noch beschließen)?

  6. 306
    Susanne Torka says:

    Das B-Plan-Verfahren ist abgeschlossen und der B-Plan vor 2 Jahren durch die BVV verabschiedet. Jetzt geht das Geeiere eher darum, die Vorgaben des B-Plans zu erfüllen …
    und das heißt „nur“ 20.000 qm Verkaufsfläche und nicht 30.000 qm, wie auf der HGHI Webseite oder (?) beziehen sich die 20.000 nur auf großflächigen Einzelhandel, wie Herr Spallek im Abendschau-Beitrag sagt? Ich hatte Herrn Dr. Hellriegel auch noch nach der Veranstaltung gefragt, was denn zur Verkaufsfläche gerechnet würde, nur der jeweilige Verkaufsraum und Lager oder Büro des jeweiligen Shops zählen nicht? Er sagte es gäbe die AV Einzelhandel, in der die Berechnung festgelegt sei, da wäre keine „Trickserei“ möglich.

    Aber auch bei den anderen Zahlen gibt es Widersprüche zwischen Webseite und dem, was vorgestellt wurde. Die 52.500 qm sollten die gesamte Bruttogeschossfläche sein, auf der Webseite: 68.000 qm?
    Und dann noczh das Zentrenkonzept einbeziehen, da muss man noch einige Rechenkunststücke durchschauen.

  7. 307
    Jürgen Schwenzel says:

    Der festgelegte Bebauungsplan macht folgende Festsetzungen zur „Art der baulichen Nutzung“

    Das „Einkaufs-, Dienstleistungs- und Freizeitzentrum“ dient vorwiegend der Unterbringung von großflächigen und sonstigen Einzelhandelsbetrieben, Anlagen für gesundheitliche und sportliche Zwecke, Dienstleistungsbetrieben, nicht störenden Gewerbebetrieben sowie Einrichtungen der Gastronomie. Zulässig sind:
    1. großflächige und sonstige Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsfläche von max. 20.000 qm bezogen auf die Summe der Verkaufsfläche der einzelnen Einzelhandelsbetriebe
    2. Dienstleistungsbetriebe
    3. Einrichtungen der Gastronomie
    4. Betriebe des Beherbergungsgewerbes
    5. Einrichtungen der Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitbranchen
    6. Einrichtungen der Sport-, Fitness-, Gesundheits- und Wellnessbranche
    7. Verwaltungsnutzungen, die den Zwecken des Einkaufs-, Dienstleistungs- und Freizeitzentrums dienen.

    Ausnahmsweise können zugelassen werden:
    8. Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen

    Demnach handelt es sich bei der zulässigen Einzelhandelsfläche also um die Gesamt-Verkaufsfläche aller Einzelhandelsbetriebe, egal ob großflächig oder klein.

    Auf einer bei der Veranstaltung präsentierten Folie der HGHI standen folgende Angaben (entnommen aus Foto der Folie), die aber leider auch nicht zur Transparenz beitragen, da unvollständig:
    Grundstück: Ca. 23.000m²
    BGF oberirdisch: Ca. 52.500m²
    BGF Zuwachs: Ca. 3.900m² (unklar ist der Bezug)
    Verkaufsfläche: Ca. 20.000m²
    Dienstleistung/Büro: Ca. 9.000m²
    Freizeit: Ca. 2.500m²
    Kultur: Ca. 3.000m²

    Stellplätze: Ca. 410
    Fahrradstellplätze: Ca. 300
    Hotelzimmer: Ca. 306

  8. 308
    Mignon Gräsle says:

    HGHI baut und baut – solche Giganten machen irgendwann mal Pleite…
    Auf dem Schultheiss-Gelände wird jeder Quadratzentimeter ausgenutzt, Grün nur auf den Dächern, der historische Biergarten weg – die Belichtung dementsprechend!
    Es fehlt nicht nur an Kaufkraft – alle haben alles – man kann sich die Wohnung nicht mehr wie voll stellen!
    Eine behutsame Sanierung (einiges sehr marode), unter weitgehender Belassung der derzeitigen Nutzer, wäre besser für Moabit. Vieles fehlt sicherlich – aber HGHIs neuestes Projekt wird nicht so gut laufen, wie man sich das vorstellt, denn: alle haben alles…

    http://www.hghi.de
    ÜBERSICHT:
    MALL OF BERLIN
    WOHNEN AM LEIPZIGER PLATZ QUARTIERNEU!
    LEIPZIGER STRASSE 125
    AvD PALAIS LP16
    SCHULTHEISS QUARTIERNEU!
    LIO LICHTERFELDE
    SANKT ANNEN GALERIE BRANDENBURG
    ZEHLENDORFER WELLE
    WANNSEETERRASSEN
    NAHVERSORGUNGSSZENTRUM S-BHF GRUNEWALD
    NAHVERSORGUNGSZENTRUM UND ÄRZTEHAUS AM SCHLACHTENSEE
    ÄRZTEHAUS SCHLOSSSTRASSE
    HOTEL AM HAUPTBAHNHOF

  9. 309
    max says:

    Auf den Abbildungen die ich bisher so gesehen habe sieht es so aus, als wären die Geschäfte nur von innen zugänglich. Ist das so korrekt? Wenn ja finde ich das sehr bedauerlich. Das Beispiel vom ex Hertie-Gebäude zeigt eigentlich, dass der Zugang von außen dazu führt, dass Leben auf der Straße stattfindet und nicht nur im Gebäude. Das macht für mich so ein Zentrum eher zum Gewinn für die Gegend.

    Zu den Flächen: Ich hatte mir auch schon sowas gedacht, dass da eben auch viel Dienstleistung, Gastro etc. mit drin sein wird. Da kommt man dann ganz schnell auf andere Zahlen.

    Noch zu den Abbildungen: Ich hoffe diese SQ-Zeichen wird nicht so realisiert. Erinnert mich irgendwie an die Optik von nachgemacht D&G Klamotten aus Polen^^ Die Einbindung der historischen Fassaden finde ich wiederum halbwegs gelungen. Lediglich an der Ecke Perleberger/Stromstraße sind den Architekten wohl irgendwie die Ideen ausgegangen. Bei der riesigen weißen Wand kommen sicher einestages Plakate dran. Oder vielleicht auch Graffiti 😉

  10. 310
    Susanne Torka says:

    Ja, Max,
    dass die Läden nicht von der Straße zugänglich sind, ist auch bei der Veranstaltung kritisiert worden.

  11. 311

    Ich war auch bei dem Hearing. Meine Frage nach Naherholungsgrün wurde jedoch nicht beantwortet. Dabei ist es eine Frechheit Dachbegrünung überhaupt nur als Naturschutzmaßnahme zu sehen, während gleichzeit Moabit in eine Wüste aus Beton und Glas verwandelt wird, genauso seelenlos und tot, wie am Alex, Leipziger Platz oder wo sonst noch diese häßlichen Malls entstehen.
    Sowas kann nur Menschen gefallen die verkaufen wollen nicht aber hier leben müssen.

    Ciao
    DerDemokrator

    P.S. In meiner Heimatstadt hat man durch intelligente Bauplanung aus Brach-und Morastflächen einen neuen Stadtpark und abwechslungsreiche Einkaufsmöglichkeiten geschaffen-sowas geht wenn man nicht nur aufs Geld schielt.

  12. 312
    csnaumann says:

    @311: Sie können sich ja gern in Ihre Heimatstadt verabschieden… . Dieses ewige „dagegen sein“ ist kaum noch zu ertragen. Eine „Wüste aus Beton und Glas“ sehe und befürchte ich nicht. Ich bin sehr froh, dass diese Brache nun endlich bebaut wird.

  13. 313
    Thomas Koch says:

    @ 309 und 310, Max und Susanne:

    Es gehört zu den Prinzipien der Malls, dass diese möglichst geschlossen sind und dort ein von den Außenwelt abgeschottetes Shoppingerlebnis anbieten. Deshalb ist es für den Betreiber auch völlig egal, wie sein Center nach hinten wirkt. Die Billigfassade an der Ecke Perleberger/Stromstraße dürfte also nicht mangels Ideen sondern aus betriebswirtschaftlichem Kalkül so geplant sein.

    Eine andere Frage ist es, ob die öffentliche Hand dies als gegeben hinnehmen oder entsprechend Einfluss nehmen sollte. Ich denke, eine Einflussnahme ist nötig und möglich. Auf das anliegende Wohnquartier hat diese Fassade negative Auswirkungen. Mit etwas Druck wird man den Investor dazu veranlassen, den überschaubaren Finanzaufwand für eine strukturierte Fassadengestaltung mit Fenstern und einem akzeptablen Zugang zur Perleberger Straße zu erbringen.

    Die insbesondere von H.E. geführte Diskussion über Flächen ist natürlich grundsätzlich auch ein Thema. Das Angebot in der Mall steht allerdings aus meiner Sicht nicht in direkter Konkurrenz zu den Einzelhandelsläden in der Turmstraße (mal abgesehen von Kaisers und den Discountern), weswegen die Größe der Mall möglicherweise für Moabit selbst eher nicht relevant ist.

    Ich möchte noch auf die Kleingewerbebetriebe, die zur Zeit auf dem Gelände angesiedelt sind (der ganz aktuelle Stand ist mir allerdings nicht bekannt), hinweisen. Dort sind Arbeitsplätze, die für Moabit erhalten werden sollten. Zwischen den Betrieben gibt es offenbar auch eine Zusammenarbeit. Der Bezirk muss daher die Betriebe nach ihren Bedürfnissen befragen und entsprechend maßgeschneiderte Unterstützung anbieten.

  14. 314
    Susanne Torka says:

    @ Thomas,
    gute Vorschläge!
    Auf die Fragen verschiedener Gewerbetreibenden bei der Veranstaltung am Mittwoch hat der Bezirk gar nicht reagiert und der Investor mit der stereotypen Antwort, dass sich jedeR als Mieter bei ihnen bewerben könne, Mietpreise wurden „natürlich“ nicht offen gelegt.

  15. 315
    Mignon Gräsle says:

    Quasi als Anwohner (Lübecker Straße) frage ich mich, wie das mit der Einfahrt zur Tiefgarage, fast Ecke Lübecker/Turmstraße, werden soll. Da laufen viele Leute vorbei, z.B. Richtung U-Bahn Turmstraße, Busse fahren vorbei, der 101 Bus wendet da – ich bekomme jedesmal einen kleinen Schreck, wenn dieses große Ding an der Lübecker Straße dreht und zurück fährt. Straßenbahn ist auch angedacht.
    Falls das Hotel gut laufen sollte, sowie das ganze Einkaufsparadies, fahren da viele Autos rein und raus!
    Auch sonst: auf der Stromstraße ist soviel Verkehr, das kann ja dann eigentlich nur mehr werden. Einladend wirkt das nicht gerade, und die Luft in Moabit wird auch nicht besser.
    Ich fürchte aber (oder hoffe), dass es nicht so gut läuft – aber dann könnte man auch weniger aufwendig bauen.

  16. 316
    H. E. says:

    Die Tiefgarage an der Turmstraße soll 410 Parkplätze bekommen.
    Wenn innerhalb einer Stunde jeder Parkplatz 1 x angefahren wird, was ja in Kernzeiten theoretisch möglich sein könnte, bedeutet das (1 x kommen und 1 x wegfahren) 820 Autofahrten zusätzlich in einer Stunde. Wenn man annimmt, dass sich die An- und Abfahrten in dieser Stunde gleichmäßig verteilen, wären das 13,7 Autofahrten pro Minute oder ca. alle 4,5 Sekunden ein Auto rein oder raus.

    Bei 410 Autos in 1,5 Stunden wäre es ca. alle 6,5 sec ein Auto und
    bei 410 Autos in 2,0 Stunden wäre es ca. alle 9 sec ein Auto auf dem Fuß- und Radweg.

    Und wenn sich die Autos nicht gleichmäßig verteilen, kommen sie jeweils in manchen Minuten in noch kürzeren Abständen.

  17. 317
    Susanne Torka says:

    Der Abendschaubericht und 3 Zeitungs-Artikel zur Projektvorstellung sind oben im Nachtrag ergänzt.

  18. 318
    Mignon Gräsle says:

    Danke H.E. für die Auskünfte!
    Am 31.03. 19 Uhr steigt die nächste Veranstaltung in der Zunftwirtschaft, Arminiusstr.2, zur Entwicklung des Moabiter Zentrums. Mal sehen was die anderen sagen.
    C&A ist ziemlich leer – bischen schade – wenn alles so läuft – aua!
    War da nicht noch etwas zu Flächen entsiegeln?
    Anfrage zu Bodenversiegelung in Berlin:
    http://www.danny-freymark.de/initiativen/einzelansicht/article/bodenversiegelung-in-berlin.html
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtentwicklungsplanung/de/klima/umsetzung.shtml
    Kleiner Tiergarten weiter versiegelt – Schultheiß komplett versiegelt…

  19. 319
    H. E. says:

    Hier mal ein paar ganz persönliche Gedanken. Und dieses, ohne an irgendwelche speziellen Bauvorhaben zu denken:

    Die Senatsabteilung für Stadtentwicklung hat für sehr viel Steuergeld die folgenden Planungsunterlagen anfertigen lassen:
    -„Umweltatlas“
    -„Stadtentwicklungsplan Klima“
    -„Stadtentwicklungsplan Zentren 3“ von 2011
    -„Ausführungsvorschriften über großflächige Einzelhandelseinrichtungen für das Land Berlin“ von 2007.

    Mein Eindruck ist leider, dass manche Baupolitiker diese Unterlagen entweder nicht kennen oder ignorieren, weil sie Bauvorhaben genehmigen oder genehmigt sehen möchten, die mit den Aussagen der oben genannten Unterlagen nicht konform gehen.

    In den Berliner Bezirken gibt es die Abteilungen Stadtentwicklung. Diesen steht ein Stadtrat vor, der in der Regel von einer politischen Partei gestellt wird und leider sehr oft aus einem völlig sachfremden Beruf kommt. Man könnte sich daher fragen, ob diese Stadträte immer großes Interesse an einer nachhaltigen Stadtentwicklung haben und nach welchen Kriterien sie manche der großen Bauvorhaben beurteilen und dann der Bevölkerung mit warmen Worten empfehlen.

    Die Sachbearbeiter in den Abteilungen Stadtentwicklung haben in der Regel eine lange und gute Ausbildung und eine detaillierte Kenntnis der oben genannten Unterlagen und auch ihres Stadtteils. Sie können daher meistens besser als ein Stadtrat beurteilen, ob ein Bauvorhaben hinsichtlich Nutzung, Größe, Städtebau und Architektur in einen Stadtteil paßt oder nicht.
    Wie, frage ich mich, muss dann die Stimmung in Amtszimmern sein, wenn ein großes Bauvorhaben genehmigt werden soll, von dem die Sachbearbeiter dank ihrer Erfahrung glauben, dass es nicht stadtteilverträglich, nicht klimagerecht, nicht nachhaltig ist. Und wenn sie merken, dass ein großer Teil der Bevölkerung dagegen ist. Freude kann eine derartige Arbeit wohl kaum bereiten.

  20. 320
    vilmoskörte says:

    Am meisten fürchte ich mich vor der dort sehr wahrscheinlich entstehenden geringen Qualität der Architektur, denn auf das Konto des beauftragten Architekturbüros Pechtold gehen einige Entwürfe, die das Stadtbild dauerhaft beschädigen, darunter u.a. das nach Alexa scheußlichste Einkaufszentrum Berlins („Das Schloss“ in Steglitz, ein unerträglich geschmackloser und kitschiger Las-Vegas-Verschnitt) und das vollkommen gesichtslose Meininger-Hotel am Hauptbahnhof, übrigens beide vom Bauträger HGHI.

  21. 321
    prolet says:

    Diese miese architektonische Qualität ist zumindest ehrlich, denn zu einer Stadt, die Architekten wie Frank Gehry unter das Lindenstatut zwängt und – ganz selbstverliebt – ansonsten nur ihr architektonisches Disneyland Schlüter-Schloß-Fassade für Architektur hält, dafür aber ihre Baudenkmäler zum Teil verfallen läßt, paßt nun einmal nichts anderes als Steckrüben. Der eigentlich auf Mode gemünzte Spruch „Pariser Schühchen und pommersche Beene passen nich zusammen“ läßt sich auch gut auf die Nachwendearchitektur in Berlin anwenden.

  22. 322
    H. E. says:

    Und ich fürchte mich davor, dass dieses Ding die Turmstraße, Alt Moabit und die Birkenstraße samt Moabogen platt macht. Hier kann man nämlich nachlesen, dass die ersten Läden bereits die Flucht nach vorn angetreten haben:
    http://www.schultheissquartier.de/plaeneansichten.html
    NanuNana und McPaper werden lt. Angabe des Investors dort einziehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dann ihre Läden an der Turmstraße behalten.

    Ansonsten:
    Im „Stadtentwicklungsplan Zentren 3“, 2011 herausgegeben von SenStadt, lautet es auf Seite 45:
    „Einkaufszentren müssen richtig dimensioniert werden, um die Stadtzentren zu stärken. Für eine nachhaltige Stärkung gewachsener Strukturen ist es unerläßlich, die Verkaufsfläche eines neuen Centers zu begrenzen. Es gilt, den quantitativen Entwicklungsspielraum klar zu definieren. Als Orientierungswert gilt dabei eine Obergrenze von höchstens 15 % des Bestandes in den jeweiligen Zentren.“
    Man beachte: 15 % (fünfzehn Prozent) des Bestandes!!!

    Im „Einzelhandels- und Zentrenkonzept Berlin-Mitte“, 2009 herausgegeben vom Bezirksamt Mitte (!!!), stehen für das Stadtteilzentrum Turmstraße die folgenden Zahlen:
    Bestand 2007/2008: 23.000 qm Verkaufsfläche
    Zielkorridor bis 2020: 30.000 – 35.000 qm Verkaufsfläche (!!!)
    Entwicklungspotential: 7.000 – 12.000 qm Verkaufsfläche.

    Selbst wenn man nun die 35.000 qm als Maximum für Moabit annimmt und davon die obigen 15 % berechnet, ergeben sich für ein neues Einkaufszentrum in Moabit nur 5.250 qm Verkaufsfläche. Dieses dürfte allerdings keinen Investor anlocken.

    Daher:
    In den „Ausführungsvorschriften über großflächige Einzelhandelseinrichtungen für das Land Berlin“ von 2007 wird als Größe für ein Shoppingcenter in einem Stadtteilzentrum (wie Turmstraße) < 10.000 qm Verkaufsfläche angegeben. Diese Größenordnung würde dann auch in das oben vom BA Mitte genannte Entwicklungspotential passen.
    So könnte ich mir eine stadtteilgerechte Entwicklung vorstellen, aber nicht die vom Stadtrat empfohlenen 20.000 qm Verkaufsfläche plus die vom Investor genannten 14.500 qm für Dienstleistung, Freizeit und Kultur. Und dann noch wer weiß wie viel auf dem Hertie-Grundstück.

  23. 323
    Mignon Gräsle says:

    Zu 322: Das Haus in dem sich NanuNana befindet wird sowieso abgerissen, wegen Neubaus auf dem Hertie-Grundstück! Bei der Aufzählung des Plattmachens feht noch die Markthalle! Kaufland kann sich dann im wesentlichen mit Edeka den Markt teilen. Die anderen: Norma in der Markthalle, Netto und Penny werden verschwinden, zumindest die in der näheren Umgebung.
    Anscheinend wird noch das Hansaviertel mitgezählt, wo es ja außer REWE nichts wesentliches gibt. Die fahren jetzt wohl alle zur Wilmersdofer Straße. Doch wenn sie nach Moabit kommen, müssen sie ihre Autos irgend wohin stellen.
    Ich habe den starken Verdacht, dass dann irgendwann das Parkhaus, auf das man jetzt verzichten will, weil weil weil… wie man erfreut hören konnte, dann stillschweigend doch gebaut wird, und zwar dann, wenn die Anwohner nicht mehr damit rechnen!
    Die Tiefgarage an der Turmstraße kann das Besucheraufkommen, das notwendig ist um das Einkaufzentrum zu füllen, samt Hotel, zwar aufnehmen, aber an der Turmstraße gäbe es dann ständig kleine, oder größere Staus.
    Die Luftqualität wird nicht zunehmen, und attraktiv als Einkaufsstandort ist Moabit sowieso nicht, und an der vielbefahrenen Stromstraße erst recht nicht. Diesem Shopping Center fehlt das Umwelt, wo man z.B. wie in der Wilmersdorfer Straße im Sommer im Freien sitzen und Kaffee trinken kann.

  24. 324
    Mignon Gräsle says:

    Habe gerade wieder eine Mail bekommen, Aktion Berlin wird leiser!

    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
    Berlin wird leiser: aktiv gegen Verkehrslärm
    moderation@leises.berlin.de
    https://leises.berlin.de
    Twitter: LeisesBerlin

    ONLINE:
    Der Planentwurf und weitere Informationen stehen unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/laerm/
    zur Verfügung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, schriftlich oder über das zur Verfügung stehende Online-Formular bis zum 28.03.2014 zu dem Planentwurf Stellung zu nehmen.
    Hier direkt zu den Unterlagen:
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/laerm/laermminderungsplanung/de/laermaktionsplan/2013/download.shtml

  25. 325
    Mignon Gräsle says:

    Zu 323: Sorry, das einigermaßen abgasfreie Umfeld, wo es dann auch noch etwas zu sehen gäbe, Fußgängerzone eben.

  26. 326
    banikowski says:

    Ich habe den Eindruck, dass einige hier in idyllischem Grün wohnen möchten und zum Einkaufen lieber in andere Stadtteile fahren. Dort können die hässlichen Betonbauten mit den Einkaufszentren stehen und die Bewohner den Verkehrslärm und die Abgase aushalten. Man selbst fährt nach dem Einkaufen zurück nach Moabit in seine zentral gelegene und natürlich sehr gut bezahlbare Wohnung.

  27. 327
    O. Wagner says:

    Ich finde die Sorgen um die Auswirkungen auf den Moabiter Einzelhandel, insbesondere auf der Turmstraße, etwas bemüht. Welcher Einzelhandel denn? Auf der Turmstraße wird doch fast nur noch Trash angeboten. Auch hier wurden bisher nur NanuNana, McPaper, Norma, Penny und Netto genannt, in der Versammlung am letzten Montag auch Humana. Muss die Gentrifizierungsdebatte wirklich um jeden Billig-Discounter und Altklamottenladen geführt werden oder tut etwas Veränderung dem Kiez nicht vielleicht auch gut?

    zu 323: Dass ein Parkhaus nachträglich gebaut wird, ist bei der vorgesehenen Ausnutzung des Grundstücks wohl ausgeschlossen. Und soweit ich die Pläne auf der SQ-Webseite richtig lese, sind genau die vermissten Außenflächen im rückwärtigen Grundstücksbereich entlang der Rückseite der Altbauten in der Lübecker Straße geplant.

  28. 328
    Mignon Gräsle says:

    Auf den Fotos sieht man Grün – begrünte Dächer! Die Außenflächen auf dem Schultheißgrundstück sind begrenzt, und nach dem Umbau noch begrenzter, Wege zum durchlaufen, und eine kleine Fläche zum außen sitzen, auf Plattenboden, mit kleinen Bäumchen im Topf!

  29. 329
    Susanne Torka says:

    Immerhin muss man zugeben, dass bis jetzt jeder neue Entwurf besser geworden ist als der davor!
    Es ist zwar immer noch zu viel Einkaufsfläche, aber die Durchwegung ist schon mal ein Fortschritt und der Wegfall des Parkhauses. Statt Hotel, Wohnungen vorne an der Turmstraße, das wäre doch was. Das Argument mit den Autos auf der Stromstraße, das auf der Veranstaltung dagegen angeführt wurde, ist ja nicht wirklich stichhaltig. Allerdings halte ich es leider für unrealistisch diese Forderung aufzustellen, denn das bräuchte einen neuen B-Plan und an dem will ja wohl weder Bezirk noch Investor rütteln.

  30. 330
    Mignon Gräsle says:

    Zu 326: Genau, man fährt vom zentral und grün gelegenen Hansaviertel ins graue Moabit!
    Zu 329: an der Ecke, Turmstraße, Stromstraße, könnte auch der Media Markt stehen, mit Parkhaus an der Stromstraße, dahinter der historische Biergarten!

  31. 331
    H. E. says:

    Der bisherige B’plan ist ein sogenannter „vorhabenbezogener Bebauungsplan“, d. h. dass damit ein bestimmtes Bauvorhaben mit Plänen, Zahlen und Beschreibungen exakt festgelegt und beschlossen wurde. Wenn sich nun das Bauvorhaben in vielen Teilen grundlegend ändert, ist m. E. auch das B’plan-Verfahren wieder aufzunehmen.

    Der Baustadtrat ist offenbar der Meinung, dass der B’plan nicht geändert werden muss, so lange die Verkaufsfläche nicht größer wird als die bisherigen 20.000 qm. Dass allein dies ausschlaggebend sein soll und dass die ganzen Bau-, Nutzungs- und Flächenänderungen keine Rolle spielen sollen, glaube ich nicht.

    Was z. B. ist mit den 14.500 qm für Dienstleistung, Kultur und Freizeit? Wieviel gab es denn davon im alten Entwurf bzw. wie viel ist dazugekommen?

  32. 332
    a.schuh says:

    @326: Sie haben einen entscheidenden Punkt angesprochen. Den ganzen Nörglern gehts doch letztlich nur um ihre eigene 5,50 Euro Kaltmiete. Nur keine Veränderungen zulassen, da werden dann auch sehr fragwürdige Argumentationen bemüht. Verdrängung des Einzelhandels auf der Turmstraße?? Welcher Einzelhandel soll denn da verdrängt werden? Bezüglich der Kaufkraft in Moabit mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Die entwickelt sich stetig noch oben. Touristen und die sogenannte Gentrifizierung hat also durchaus positive Auswirkungen… . Junge und gebildete Menschen, die einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen, verbessern bereits jetzt das Bild in vielen Teilen Moabits. Und dieser Prozess wird weiter voranschreiten und das ist auch gut so!

  33. 333
    Rané says:

    zu 332
    Eine sehr subjektive Einschätzung des Bezirks, die ich nicht teile. Bei zwei geschlossenen Theatern, wobei ein historisches Theater kurz vorm Abriss steht, Ramschläden auf der Sturmstrasse, Betonhaufen im Park usw., ist der Bezirk nicht so prickelnd. Dazu noch Haifischinvestoren, die alteingesessene Mieter vertreiben. Dieser Prozess wird die jungen und gebildeten Menschen schnell vertreiben, denn diese brauchen bezahlbare Mieten.

  34. 334
    O. Wagner says:

    zu 333:
    Na das wird ja lustig, die Alteingessenen werden vertrieben, die Jungen und Gebildeten auch und dann sitzen die Haifischinvestoren alleine in ihren Wohnungen und gucken dumm aus der Wäsche. Die Realität sieht anders aus, man braucht sich doch nur im Kiez umzuschauen: Da sitzen keine Yuppies in den Cafès an der Birkenstraße, sondern in der Tat Studenten und junge Familien, die Moabit als innerstädtischen Wohnort wieder entdeckt haben und mit neuem Leben erfüllen. Und erzähle mir keiner, dass die alle in luxusmodernisierten Wohnungen wohnen, aus denen man vorher die alten Mieter vertrieben hat.

  35. 335
    Rané says:

    zu 334:
    Betrifft aber nur einen kleinen Teil der Birkenstrasse. Und wenn man von der Birkenstrasse in die Stromstrasse geht, fällt einem nicht nur das Schultheissgebäude auf, sondern vor allem die Spielcasinos. Diese Casinodichte spricht ja nun auch nicht gerade für Lebensqualität.

  36. 336
    R@lf says:

    @ 332 „Den ganzen Nörglern gehts doch letztlich nur um ihre eigene 5,50 Euro Kaltmiete. Nur keine Veränderungen zulassen…“ …etwa solche hin zu 15 Euro Kaltmiete, wie mensch es als mittelfristige Zielvorstellung seit Jahren auf allen Spe(c)kulanten-Hompages lesen kann. Und es sei noch viel Berliner Luft nach oben.
    Diesen Schuh zieh ich mir jedenfalls nicht an!
    Und was den größten Teil des alt eingesessenen Einzelhandels in der Turmstraße betrifft, wurde der schon vor Jahren v.a. durch die erste Welle der Mietentreiberei erfolgreich kaputt gemacht. Inzwischen entwickelt sich langsam wieder etwas. Aber A.Sch. bläst hier schon zur zweiten Runde das Halali.
    „Wenn Füchse Flinten hätten, würden nicht so viele von ihnen erschossen…“ sagt der Volksmund.

  37. 337
    Thomas Koch says:

    Ehrlich gesagt, ich glaube das Einkaufszentrum mit seiner abgeschotteten und unschönen Fassade in Richtung Perleberger Straße wird ganz bestimmt nicht zu Verdrängung durch Aufwertung führen, sondern die anliegenden Wohngebiete abwerten.

  38. 338
    O. Wagner says:

    @334, 337: Ja, die Stromstraße ist in der Tat ziemlich traurig – wie generell die großen Durchgangsstraßen hier. Deshalb sehe ich auch nicht, was da durch das SQ abgewertet werden soll – eigentlich kann’s ja nur besser werden. Aber wahre Schönheit kommt ja bekanntermaßen von innen – wenn man ein paar Schritte weitergeht, sieht es schon ganz anders aus. Wie diese Wohngebiete durch das SQ abgewertet werden sollen, erschließt sich mir nicht. Und wäre das dann schlimm oder in der Anti-Aufwertungs-Logik nicht gerade begrüßenswert?

  39. 339
    BI Silberahorn says:

    Was passiert wohl, wenn die Ladenbesitzer aus der Turmstraße ins Center ziehen?
    http://silberahorn.wordpress.com/2014/03/16/info-veranstaltung-zum-schultheiss-projekt/

  40. 340
    prolet says:

    zub 339:
    Was sollen diese ständigen Vergleiche zwischen Äpfeln und Birnen? Wenn die Turmstraße noch eine funktionierende Einkaufsstraße wäre, die diesen Namen verdiente – so war es vor mehr als dreißig Jahren, als man z.B. noch wirklich umfassend Schreibwaren (bei Sandow) oder Lederwaren (bei Echaust) kaufen konnte und es drei (!) Kaufhäuser gab – dann müßte sie in der Tat ein Center fürchten. Derzeit jedoch nicht, denn haben wir eine nennenswerte Zahl von (Ketten-) Geschäften, die üblicherweise in Centern ansässig sind? Es werden doch wohl weder die türkischen Gemüseläden, die arabischen Juwelierläden und die diversen Nationalitätengaststätten in so ein Center ziehen. Ebensowenig die 99-Centläden und die Läden, die die unter jämmerlichsten Bedingungen zusammengenähte Bangladesh-Kleidung für billig verscherbeln und trotzdem Reibach machen. Nischenläden, die eine bestimmte Klientel – egal, ob arm oder reich -bedienen, sind von so einem Center in der Regel nicht betroffen, weil ihre Kundschaft das Spezielle sucht. Ebensowenig sehe ich deshalb eine Gefahr für die Zunfthalle, denn auch deren Nischenangebot ist nicht das Angebot, das Center abdecken. Eher könnten diese unter Umständen von der hier gehaltenen (also nicht mehr flüchtenden, weil „man“ jetzt wieder auf der Turmstraße einkauft und nicht mehr auf der Wilmersdorfer) oder zum Teil auch angelockten Kaufkraft profitieren, ebenso wie Nationalitätengaststätten, die mehr bieten als angewärmtes Hackfleisch im Fladenbrot. Die Nichterrichtung eines Centers wird auch die „Verprenzlauerbergisierung“ nicht stoppen, denn die ist schon voll im Gange und wird bei Fertigstellung des Centers im Wesentlichen „durch“ sein.

    Ich werde manchmal den Eindruck nicht los, daß unter denen, die so ein Center ablehnen, nicht wenige Hinzugezogene sind, die aufgrund des morbiden Flairs der späten achtziger und beginnenden neunziger Jahre nach Moabit gezogen sind und dieses auf ewig verteidigen wollen. Kein Wunder, daß diese Leute auch den Pseudodschungel Kleiner Tiergarten gegen jedwede gärtnerische Pflege „retten“ wollen. Das schließt sich nahtlos an die ablehnende Haltung der gewesenen SEW gegen die flächenhafte Verkehrsberuhigung an, weil all dies die Marxsche Verelendungstheorie gefühlt zum Wanken bringen könnte (daß diese Verelendung tatsächlich vorhanden ist, erschließt sich dem oberflächlich agitierenden Missionar selten, weil sie sich oft hinter eine Fassade von zur Schau getragener Normalität verborgen hält).

    Ich kenne noch ein anders Moabit, auch, wenn dieses damals noch hier und da Ruinen vorweisen konnte.

  41. 341
    Kai says:

    @BI Silberahorn
    Welche Ladenbesitzer meinst du? Die Geschäfte, die man auf der Turmstrasse nicht missen möchte sind doch wohl rar gesät. Mir fällt, ehrlich gesagt, überhaupt keines ein.

  42. 342
    H. E. says:

    @ prolet

    Ich glaube, keiner ist gegen ein Bauvorhaben auf Schultheiss und keiner ist gegen ein Center. Die Frage ist einzig und allein, wie groß dieses Center sein sollte.

    Und wenn Senat und Bezirk (siehe oben Kommentar Nr. 322) in 2009 festgestellt haben, dass das Stadtteilzentrum Turmstraße 23.000 qm Verkaufsfläche hat und dass es (nur) ein Potential gibt für weitere 7.000 – 12.000 qm, dann muss das doch einen Hintergrund und einen Sinn gehabt haben.

    Wenn nun ein Stadtrat nur 5 Jahre später plötzlich ein Center mit 20.000 qm Verkaufsfläche (wozu auf Hertie voraussichtlich noch mehrere tausend dazu kommen sollen) und weiteren 14.500 qm Nutzfläche propagiert, dann dürfen und sollten doch wohl Zweifel erlaubt sein.
    Vielleicht belegt der Stadtrat ja seine Meinung auf der Veranstaltung am Montag den 31. mit neuen Erkenntnissen oder SenStadt und die IHK machen es für ihn?!

  43. 343
    Rané says:

    zu 341
    Da hat sich u.a. noch ein Lampengeschäft und ein Optiker gehalten. Ungeachtet der Parteien war ich doch positiv überrascht, dass mich der Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf als Neubürger begrüsste und mir ein kultureller Stadtplan des Bezirks zugesandt wurde. Trotz div. Differenzen mit der CDU sehe ich im Kulturbereich, wie auch bei den „Grünen“ große Übereinstimmungen mit meiner eigenen kulturpolitischen Position.

  44. 344
    H. E. says:

    Kultur soll ja auch ins Schultheiss, auf volle 3.000 qm, was immerhin fast ein halbes Fussballfeld ist.
    Mich würde mal interessieren, was der Stadtrat in diesem Zusammenhang unter Kultur versteht und ob er für die nächsten 50 Jahre ausschliessen will, kann und wird, dass aus diesen 3.000 qm Kulturfläche nicht irgendwann plötzlich 3.000 qm Verkaufsfläche werden.

    Zu Kommentar 340:
    Wenn Du willst, dass durch ein neues Center das Stadtteilzentrum Turmstraße gestärkt wird, dann könntest Du Dich dafür einsetzen, dass aus den vorliegenden öffentlichen Zahlen (siehe in obigen Kommentaren) die richtigen Schlüsse gezogen werden und ein Center entsteht, das in Größe und Art den Ausführungsvorschriften von SenStadt entspricht.

  45. 345
    Carsten says:

    Lieber H.E. 342/344: Die Fragen des Umfanges des zulässigen Einzelhandels nach Step 2020, Zentrenkonzept Mitte und Step 3 sowie AV Einzelhandel sind doch nun ausführlich behandelt worden und finden sich detailliert auch schon in der Begrünung des B-Plan. Einen Orientierungswert von max. 50.000 qm gab es in allen Dokumenten schon 2005. Später ist nur der empfohlene Zielkorridor entfallen. Auch die Beziehung zum AV Einzelhandel (relative Größe eines Einkaufszentrums) ist schon behandelt worden. Die 20.000 qm für Schultheiß sind nun schon seit einer grünen Baustadträtin gesetzt und längst rechtlich festgelegt. Interessanter wäre es, sich den Fragen zuzuwenden, wo man jetzt noch wirklich Verbesserungen erreichen kann, bzw. Fehlentwicklungen aufhalten könnte: Z.B. Frage der Fassaden von Schultheiß im Norden, Frage der Quadratmeter für Hertie (neu) (Hierdurch sollte der max. Orientierungswert von 50.000 qm möglichst nicht erreicht, sondern besser unterschritten werden, insbesondere im Interesse der Nachbarstadtteile.) Die Beziehung der einzelnen Läden zum Straßenraum: Das schien mir bei der letzten Entwurfsfassung des vorhergehenden Investors besser gelöst. Werden kulturelle Einrichtungen der Stadt (Bücherei?) integriert. Und vor allem Schultheiß und Hertie gemeinsam: Wird die städtebauliche Eingangssituation Turm/Stromstraße sinnvollgestaltet. Die Läden der Turmstraße werden insgesamt m.E. keine Nachteile haben, sondern eher profitieren. Allerdings müsste man das insbesondere für das westliche Ende der Turmstraße, wo es ja ein Cluster wichtiger Versorgungseinrichtungen noch gibt (Drogerien, Supermärkte) noch mal genau in den Blick nehmen.

  46. 346
    H. E. says:

    Jetzt hat Berlin 67 Einkaufscenter, zwei weitere öffnen im April und bald sind es mehr als 70:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-shoppingcenter-im-konsumrausch/9656828.html

  47. 347
    Mignon Gräsle says:

    Dem Artikel (346) ist eine Umfrage angefügt, sieht so aus:
    Hat Berlin zu viele Einkaufscenter ?
    Ja[827 Stimmen] 83%
    Nein[175 Stimmen]17%
    Gesamt: 1002 Stimmen

  48. 348
    banikowski says:

    Meinetwegen hat der Rest Berlins zu viele Einkaufscenter. Moabit hat knapp 75000 Einwohner und kein Einkaufscenter.

  49. 349
    H. E. says:

    Hier noch einige Sätze aus dem oben genannten Tagesspiegel-Artikel:

    „Schon jetzt beherbergen (in Berlin) Center ein Viertel der insgesamt rund 4,5 Millionen qm Verkaufsfläche … . Damit liegt Berlin weit vor anderen Städten.“

    „Ein starker Konkurrent dürfte die Mall (das neue 76.000 qm große Center am Leipziger Platz) für die nahen Potsdamer-Platz-Arkaden und das Alexa-Center am Alex (!!!) werden. Auch in der Tauentzienstraße und sogar rund um den Kurfürstendamm rechnen Anlieger zumindest ein paar Monate lang mit spürbaren Umsatzrückgängen.“

    Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgermeister Naumann (SPD) sieht ein Center im ICC skeptisch: „Das berlinweite Überangebot an Centern könne zu einer Verdrängungsituation führen.“ …. „Am stärksten leiden würde die Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße, glaubt Naumann.“

  50. 350
    Mignon Gräsle says:

    Nochmal zur voraussichtlich überlasteten, und ein Verkehrshindernis darstellenden Tiefgarageneinfahrt an der Turmstraße, fast Ecke Lübecker:
    Parkhaus oder Tiefgarageneinfahrt an der Stromstraße geht nicht (Auskunft von Kosp), da die für Hauptverkehrsstraßen zuständige, berühmte Abteilung 7 dies nicht zulässt, denn der fließende Verkehr auf der Stromstraße darf nicht aufgehalten werden!
    Bliebe noch, wie ursprünglich vorgesehen, eine Einfahrtsmöglichkeit an der Perleberger Straße zu schaffen, zumal die Autos, die von der Stromstraße kommen, da viel leichter einfahren können, wie an der Turmstraße.
    Ursprünglich war ja ein Parkhaus an der Perleberger Straße vorgesehen – welches den Anwohnern Licht weg nahm – auch keine Lösung.
    Zu 349: Eben – die Wilmersdorfer Straße ist um die Ecke!